Archiv der Beiträge zum Thema ‘Allgemein’

Alles steht

Irgendwie lĂ€uft es so gar nicht. Die Tage haben einfach nicht genug Stunden, um all das unterzubringen, was anfĂ€llt. Zeitintensiver Job, berufliche Weiterbildung und jetzt auch noch die kommende Laufgeneration mit zwei Vertretern zu Hause – das Laufen steht in der persönlichen Prioliste mittlerweile unter ferner liefen. Da passt es ins Bild, dass ich die diesjĂ€hrige Winterlaufserie, die ich extra schon auf das mögliche Minimum beschrĂ€nkt hatte, ein Zweidrittelausfall war. WĂ€hrend der erste FĂŒnfer noch gut zu bewĂ€ltigen war, lag ich beim zweiten Lauf mit Fieber im Bett und voriges Wochenende musste ich den vorfreudig erwarteten 10 km Lauf wegen eines steifen RĂŒckens ausfallen lassen. Bei der KĂ€lte ging dann gar nichts. Wir werden zwar alle nicht jĂŒnger, aber ich hoffe, das macht jetzt keine Schule. Zu gern möchte ich bald wieder regelmĂ€ĂŸig kleinere Runden laufen. Aber dafĂŒr braucht’s halt auch ab und an mal etwas Zeit…




Tagebuch der guten Erinnerungen

Ein Jahr ist es nun ziemlich genau her, dass ich mit dem Laufen als Regeltermin abgeschlossen habe. Zu sehr empfand ich mein Leben (und sogar die Arbeit) nach dem nie enden wollenden Trainingsplan ausgerichtet. Ein Jahr, in dem ich mich vom Laufen erholt, mir Alternativen gesucht und in dem sich die Schwerpunkte im Leben verschoben haben. Viel zeit fĂŒr das Laufen bleibt da nicht mehr – das ist aber auch nicht schlimm. Nach mehreren Jahren, in denen jede laufintensive Phase direkt mit neuen Höchst- und Bestleistungen zu enden hatte, freue ich mich nun einfach darauf, ab und an die Laufschuhe zu schnĂŒren und eine gute Zeit zu haben. Dass sich damit keine zwei Stunden mehr am StĂŒck bewĂ€ltigen lassen ist das einzige, was ich bedauere.

Umso schöner ist es ab und an durch den Blog zu stöbern, sich alte Fotos anzuschauen und in den Erinnerungen an den jeweiligen Lauf zu schwelgen. FĂŒnf Jahre persönliche Laufgeschichte, Hochs und Tiefs, kann ich so nachlesen. Ab und an wird sicherlich ein neues Kapitel dazu kommen. Schön, die Freiheit zu haben.




Das Jahr in Bildern

Bildergalerie 2010Zum Ende des letzten Jahres habe ich angefangen, regelmĂ€ĂŸig Fotos auf meinen LĂ€ufen mit der Handykamera aufzunehmen. Obwohl ich meine Zweifel an der BestĂ€ndigkeit dieses Vorhabens hatte, so findet sich doch zu jedem Blogbeitrag aus 2010 ein aktuelles Bild zur Textauflockerung. Teils auch ganze Fotoserien, wenn Ansprechendes vor die Linse geriet. Nach Abschluss des vergangenen Jahres ist es nun an der Zeit, sich diese Bilder noch einmal anzuschauen.
Herausgekommen ist eine schöne Serie von 29 Fotos, die mein Laufjahr 2010 und die VerÀnderungen der Natur wÀhrend des Jahres wunderbar wiedergeben. Grund genug, auch weiterhin stets das Handy in der Tasche zu haben; denn an diesen Fotos hÀngen gute Erinnerungen.




Schreibblogade

SchneelaufDie letzten drei Wochen verliefen in einer ungĂŒnstigen Konstellation: Relativ viel Arbeit, wenig Laufen, dazu ErkĂ€ltung und vor allem: eine ausgewachsene Schreibblockade. Es gibt wunderbare Tage, an denen es einen drĂ€ngt sich nach dem Laufen an den Rechner zu setzen, sich die Fotos von unterwegs anzuschauen und das Ganze noch einmal Revue passieren zu lassen. Doch manchmal ist das Gegenteil der Fall. Irgendwie zog mich nichts ins Internet der LĂ€ufer und selbstquĂ€lerischen Freizeitsportler. Doch zwei Wochen habe ich noch in diesem Jahr – zwei Wochen, in denen ich mich noch einmal richig aufraffen und etwas bewegen möchte – sofern die Gesundheit es zulĂ€sst. Und dann ist ein gar nicht so schlechtes Jahr auch schon wieder rum.




Sommerpause

SonnenuntergangManchmal kann das Leben ganz schön gemein sein: Da freut man sich förmlich ein Loch in den Bauch, dass es mit der eigenen Leistung so aufwĂ€rts geht – und dann entpuppt sich dieses Loch als Leistenbruch. Pech gehabt!
Außer einer OP blieb da leider wenig Spielraum fĂŒr sonstige Behandlungsmöglichkeiten. Es kann einen zwar sicherlich auch schlimmer treffen, doch mit dem Laufen ist es in den nĂ€chsten Tagen natĂŒrlich erst einmal wieder vorbei. Die gute Nachricht ist jedoch: Bereits nach zwei bis drei Wochen soll alles wieder voll belastbar sein. Die Zeit bis dahin nutze ich als Sommerpause zur Erholung des Körpers – um dann hoffentlich wieder voll Gas geben zu können.




Feuer und Flamme

Die Temperaturen steigen und auch die Sonne zeigt sich hin und wieder in erschreckend frĂŒhlingshaft warmer Weise. Grund genug fĂŒr mich, mir eine ordentliche ErkĂ€ltung einzufangen und das Laufen erst einmal den anderen zu ĂŒberlassen. Ist ja auch schon wieder zu lange zu gut gegangen mit meiner Lauferei…




Frohe Weihnachten!

Aus beruflich-zeitlichen GrĂŒnden habe ich die letzten drei Wochen praktisch keinen Meter mehr laufen können. So ging es ziemlich dahin mit dem Plan, noch in diesem Jahr wieder einen Halbmarathon zu schaffen. FĂŒr heute will ich mich darĂŒber aber nicht Ă€rgern, denn Ă€ndern kann ich die UmstĂ€nde nicht. So verbleibe ich fĂŒr heute dabei, euch Lesern ein frohes Weihnachtsfest zu wĂŒnsche. Lasst euch reich beschenken und verbringt die Tage in angenehmer Gesellschaft bevor es bald mit neuen Zielen ins neue Jahr geht!

PS: Zu meiner Ehrenrettung aber sei gesagt: Den 28.12. als Lauftermin habe ich nicht gestrichen. Ich werde mich auf den Weg machen und laufen, so weit mich die FĂŒĂŸe – oder meine Kondition – tragen. Vielleicht passiert ja noch ein kleines Weihnachtswunder und es werden 21 km. Wenn nicht, kenne ich aber schon jetzt einen Teil meiner guten VorsĂ€tze fĂŒrs neue Jahr.




Geburtstag!

Die Zeit vegeht schnell: Ein Jahr ist es nun her, dass ich meinen ersten Blogeintrag verfasst und mein Marathonbekenntnis abgelegt habe. Den Lauf habe ich hinter mich gebracht aber das Bloggen blieb und somit auch die Möglichkeit das EinjĂ€hrige zu feiern. Zu diesem Anlass Gruß und Kuss an alle Leser, Kommentierer und sonstig sich angesprochen fĂŒhlende Mitmenschen.

Zum Geburtstag gibt es Regen und Wind. Mal sehen, ob sich da die Motivation fĂŒr einen Lauf ergibt – dafĂŒr habe ich mir allerdings ein LĂ€ufergeschenk gemacht: Da mir Laufen fĂŒr’n Geist im Augenblick lieber ist als Laufen fĂŒr die Zeit, habe ich mir einen FĂŒhrer durch den „RuhrtalRadweg“ gegönnt. 16 Einzeletappen zwischen rund 15 und 30 km LĂ€nge. Mal sehen was sich von diesen Strecken als LĂ€ufer so bewĂ€ltigen lĂ€sst bzw. welche Anregungen man sich aus diesen Streckenvorgaben holen kann.

PS: Schön, dass die Sonne sich doch heraus getraut hat. So konnte ich mich wenigstens noch zur Feier des Tages wĂ€hrend eines Laufs voll auf die Fresse legen. Merke: ZeitungsbĂŒndelumreifungsbĂ€nder sind des LĂ€ufers Feind! Dunkles Band auf dunklem Grund sorgt eben fĂŒr akute EinfĂ€delungsgefahr. Man lernt halt fĂŒr’s Leben…




Vize!

Kein Gerede vom ewigen Zweiten. Kein Schlechtreden eines zweifellos erfolgreich verlaufenen Turniers. Nach reichlich Mitfiebern, ein wenig EnttĂ€uschung und dennoch viel Freude geht an dieser Stelle mein GlĂŒckwunsch an die Nationalmannschaft zum zweiten Platz bei der Europameisterschaft 2008!
Die beste Analyse des deutschen Spiels hat wie ich finde ĂŒbrigens ein Brite geliefert:

„They play a sort of well-edited version of English football; without the panic, the need-to-impress and the penalty shoot-out phobia. When they entertain it’s accidental; when they win it’s deliberate.“ (Quelle)

In diesem Sinne: Auf zum WM 2010!




Bloggen gegen Kinderarbeit

Bei meiner regelmĂ€ĂŸigen Blogschau habe ich eben gelesen, dass die Firma Source GmbH zehn Euro zugunsten einer Aktion gegen Kinderarbeit fĂŒr jeden Blogbeitrag spendet, der darĂŒber berichtet. Dem kann ich mich nicht entziehen. Ein ernstes Thema und eine gute Sache.

Bloggen gegen Kinderarbeit

Berichten, Trackback setzen, Gutes tun. Wer mit diesem Verfahren einverstanden ist, darf sich herzlich eingeladen fĂŒhlen ebenso zu verfahren!