Archiv der Beiträge zum Thema ‘Ausrüstung’

Serviceoase

Bild: (C) GarminZuletzt hatte ich ja geschrieben, dass mein Schmuckstück an Laufuhr von Garmin nicht mehr wollte und das Einschicken drohte. Neben dem allgemin üblichen Meckern über schlechten Service ist es an der Zeit, guten Service angemessen zu würden: Nach Absprache mit dem CSC von Garmin hatte ich die 405 in der letzten Woche eingeschickt. Bereits am Dienstag kam ein Paket mit nagelneuer, orginialverpackter Uhr zurück. Aufladen, Einstellungen vornehmen und los ging es gestern zum ersten Intervalltraining mit der Austauschuhr. Der Defekt eines (nicht allzu preiswerten) Geräts nach nur gut einem Jahr ist sicherlich ärgerlich – für den Service muss man Garmin jedoch loben. Ich hoffe nur, dass die neue Uhr nun etwas länger hält.




Superman

In meinen Augen sieht der Kompressionsstrümpfe tragende Spitzensportler etwas merkwürdig aus. Meistens sind die Herren und Damen aber so schnell an einem vorbei gelaufen, dass man sie ohnehin nicht richtig zu sehen bekommt. Schlimmer wird es, wenn das nachfolgende Feld anrückt. Aus ästhetischen Gesichtsgründen sollte das Ganze verboten oder zumindest im Vorfeld von einer Prüfungskommission abgenommen werden müssen. Und da rede ich noch nicht mal von den Körper weiter oben bedeckenden Schrumpfschläuchen: Was bei trainiertem Sixpack ansprechend sein mag sollte niemals das Bier-formte-diesen-schönen-Körper-Shirt der Marathonstammtischdebütanten ersetzen. Aber meckern kann jeder. Da es die Hotbodies der Marke Skins zuletzt zu nicht ganz so menschenverachtenden Preisen gab, habe ich zugeschlagen und mir zu Test- und Vergleichszwecken so eine Wurstpelle gegönnt. Pünktlich zur Karnevalszeit fehlte nur noch ein Cape und ich hätte als Superman durchgehen können.

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Reaktionslos

Nach neun lauflosen Tagen wurde endlich wieder Zeit durchzustarten. Am Montag hatte ich mich noch nicht so richtig nach Anstrengung gefühlt, doch mit dem gestrigen Sonnenschein wuchs der Drang nach draußen zu kommen. Auf den ersten Metern hatte ich meine Zweifel, ob ich tatsächlich schon wieder fit genug sei, doch die Schwäche wich mit dem jedem Schritt einem angenehmeren Laufgefühl. Nach drei Kilometern fühlte ich mich so gut, dass ich die Abzweigung für die halbstündige Runde außen vor ließ und mich auf eine etwas längere Einheit begab. Langsam und gemütlich wurden es so zehn Kilometer.

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Neue Schuhe (V)

Adidas Supernova Glide 2Womit kann man einen Läufer besonders glücklich machen? Richtig: Mit neuen Laufschuhen. Kein Wunder also, dass ich mich im Augenblick so richtig glücklich fühle, habe ich mir für die hohen Ziele der anstehenden Laufsaison doch gleich zwei Paar neue Treter gegönnt: Zum einen die bewährten Cumulus (dieses Mal in der 12. Generation) von Asics, deren Vorgänger ich am Wochenende auf 1.200 km und dem Laufschuhfriedhof damit einiges näher gebracht habe. Zum zweiten noch das Model Adidas Supernova Glide 2, mit denen ich bereits im Vorjahr geliebäugelt, mich dann jedoch für die ambitionierteren DS Trainer von Asics entschieden hatte. Beides sind Vorjahresmodelle, doch wen stört das schon bei einer Ersparnis von 35 Euro je Paar?

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Abgehakt

HerbstwaldAn mancher Stelle hatte ich es ja bereits erwähnt, dass ich ein Hörbuchläufer bin. Ich lasse mich einfach gerne während eines Laufs von einer Geschichte unterhalten, während die Welt langsam aber stetig an mir vorbei zieht. Auch wenn ich vorwiegend auf Krimis und Thriller stehe, habe ich mich doch vor mittlerweile einem dreiviertel Jahr dazu hinreißen lassen, mich an der kompletten Lesung von Harry Potter zu versuchen. Heute möchte ich nun verkünden: Es gibt auch ein Leben danach!
Nicht weniger als knapp 137 h Lesung während unzähliger Läufe und vieler langer Autofahrten habe ich nun hinter mir und auch mit dieser Geschichte abgeschlossen. Es folgt etwas erwachseneres, denn aufgrund von an dieser Stelle noch einmal bedankter freundlicher Unterstützung von Eddy habe ich mir Grangés „Choral des Todes“ zulegen können, um meine Sammlung dieses Autors um den neusten Titel vervollständigen zu können. Ich starte nun also in einen läuferischen Herbst jenseits des Jungen, der überlebte.




Schuhwerk

AsicsDie Aufholjagd der Kilometer im sonnigen April habe ich unbeschadet überstanden und seitdem hat wieder eine gewisse Laufroutine bei mir Einzug gehalten. Das unschöne Wetter, das Wolken oder Regen oder – bevorzugt – beides gleichzeitig bringt, gewinnt zwar keinen Schönheitspreis und lässt die Sommergefühle des Aprils sehr deutlich verblassen, doch läuferisch passt mir das Ganze sehr gut. Das kühle Wetter ist sicherlich mit ein Grund dafür, dass ich „locker aber konzentrierte“ Kilometer rund fünfzehn Sekunden schneller laufe als ich es eigentlich plane. Aber wenn der Körper es hergibt, möchte ich ihn auch nicht aufhalten.

Mit dem heutigen Lauf habe ich dann sogar die 600er Kilometermarke für dieses Jahr hinter mich gebracht. Unglaublich schnell wie ich finde, habe ich doch gerade erst einen imensen Aufwand betrieben, um die 500 voll zu machen. Ein Blick in meine seit einiger Zeit recht ausführlich geführten Statistiken zeigt mir allerdings auch, dass ich mit meinen im letzten Sommer gekaufen Laufschuhen von Asics nun knapp 600 Kilometer erlaufen habe. Und das, obwohl ich sie über den Winter kaum getragen habe. Für mich jedoch Grund genug mir das Paar einmal genauer anzuschauen, denn mit dieser Laufleistung sollte ein gutes Paar Schuhe (und das unterstelle ich diesem Paar an dieser Stelle) im besten Alter sein. Daher entgegen der gewohnten Postlänge heute ein etwas ausführlicherer Produkttest.

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Neue Schuhe (IV)

42195-blog.deEs ist soweit. Alle Vorbereitungen für die kommende Laufsaison sind erledigt: Ein wenig Laufen über den Winter, aufkommende Frühlingseuphorie, Nachdenken über Sinn, Unsinn und Notwendigkeit eines Trainingsplans und… ein neues Paar Laufschuhe.

Für diese Saison habe ich meine Laufschuhsammlung um den DS Trainer von Ascis erweitert. Asics ist mir immer willkommen und ich dachte es wäre an der Zeit für ein etwas ambitionierteres Schuhmodell. Gott, was bin ich motiviert…




Premiere

Heute war es endlich soweit: Ich bin das erste Mal laufend mit meiner 405 unterwegs gewesen. Als bekennender Technikjunkie muss ich zugeben, dass es wirklich ein tolles Spielzeug ist. Selbst wenn man einfach nur locker eine Runde loslaufen möchte, der virtuelle Trainingspartner, ein für mich ungewohnter aber ansonsten angenehm zu tragender Brustgurt und vor allem die GPS Funktion machen die Trainingsaufzeichnung so bequem, wie ich es mir nicht vorstellen konnte. Es ist einfach klasse sich jetzt um nichts mehr kümmern zu müssen, weil alle Daten von der Uhr erfasst und aufgezeichnet werden. Dass diese im Anschluss dann auch noch kabellos direkt an den Rechner übertragen werden ist dann der Höhepunkt. Selbst wenn ich noch so schlecht drauf bin und nur wenig Strecke schaffe – jetzt weiß ich zumindest noch genauer wie schlimm es wirklich um mich steht;-)




Neue Schuhe III

Auch wenn mich der Lauf gestern vielleicht in eine zwischenzeitliche Hochstimmung versetzt hat, ist der anschließende Kauf neuer Laufschuhe sicherlich nicht darauf zurückzuführen. Denn die Anschaffung war eigentlich schon länger geplant.

WLS 2009Da ich in der letzten Zeit vermehrt im Wald und nicht mehr wie früher nur an der Straße laufe, dachte ich es wäre an der Zeit mir ein Paar diesem Umstand entsprechende Schuhe zuzulegen. Zum einen brauchte ich ohnehin langsam ein neues Paar, da meine alten mittlerweile alle ziemlich ausgetreten sind. Zum anderen habe ich auch ein paar schlechte Erfahrungen mit meinen fast profillosen Laufschuhen auf aufgeweichten und schlammigen Waldpfaden gemacht. Zum Teil verliert man mächtig an Standfestigkeit – und ich laufe ja nicht, um mich zu verletzen.
Ich hoffe nun, dass dies mit eim Paar angepasstem Schuhwerks der Vergangenheit angehört. Die Zeit ist auch die richtige: sind doch in vielen Läden die Modelle des Vorjahres um einiges günstiger zu bekommen. Meine Wahl fiel auf den Adidas Supernova Riot. Wie schon bei meinen bisherigen Paaren von Adidas fühlte ich mich sofort wohl in den Schuhen. Besonders erstaunt hat mich, dass, obwohl der Schuh doch weitaus stabiler als der gemeine Laufschuh wirkt, ein ganz angenehmes Trage- und Dämpfungsverhalten zu spüren ist. Ich bin schon auf die ersten Läufe gespannt.

WLS 2009Wie zu sehen, zeichnen sich diese Schuhe zum einen durch die dunkleren Farbtöne aus (warum auch nicht – die Schuhe sehen ohnehin nach zwei Läufen im Wald aus wie Lehmklumpen), zum anderen durch das relativ tiefe Profil. Auch das Material der Sohle fühlt sich sehr griffig an im Vergleich zu meinen anderen Schuhen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass der/die Hersteller wissen was sie tun und dass sich durch den Einsatz solcher Schuhe tatsächlich Vorteile ergeben.




Zwei von einer Art

Wenn man schon einmal zwei Paar des gleichen Schuhtyps (eines neu und das andere alt) vor sich liegen hat, bietet es sich unweigerlich an, diese auch miteinander zu vergleichen. In meinem Fall sind dies die Supernova Cushion von Adidas:

Adidas Supernova Cushion 6

Wie unschwer zu erkennen ist, hat die rote Ausgabe des Schuhs bereits den ein oder anderen Meter hinter sich, während das im schnittigen Orange gehaltene Modell gerade erst seine Jungfräulichkeit verloren hat. Da ich mir das gleiche Schuhmodell erneut gekauft habe sollte eigentlich für die Schuhe sprechen. Zum Großteil stimmt dies auch. Sie saßen sehr passgenau und es lief sich wirklich angenehm leicht damit. Doch – wie ich auch schon letzte Tage geschrieben habe – ist die Haltbarkeit dieser Schuhe fragwürdig:
Bereits nach rund 400 km setzte am linken Schuh ein vernehmliches Quietschen im Fersenbereich des Schuhs ein. Mit der Zeit wurde es einerseits immer lauter und die damit verbundenen Vibrationen im Fuß spürbar. Zudem setzte es nicht allzu viel später auch beim zweiten Schuh ein. Der Rat im Fachgeschäft: Das Dämpfungssystem verschleißt, verzieht, quietscht. Doch woran liegt das? Laufe ich anders als andere Menschen? Eigentlich nicht (sagt die Laufbandanalyse). Zu schwer bin ich auch nicht (sage ich). Und 700 km sind eigentlich keine große Herausforderung für Laufschuhe (sagen alle).

Vielleicht habe ich ein schlechtes Exemplar Schuhe erwischt – ich weiß es nicht. Daher habe ich Adidas noch eine Chance gegeben und mir die Schuhe erneut gekauft. Ich hoffe, dass mich diese nun von alsbaldigen Quietschgeräuschen verschonen.

Adidas Supernova Cushion 6
Zwischen alt und neu liegen rund 700 km Laufleistung

Mir ist übrigens aufgefallen, dass die Adidas – im Gegensatz zu meinem Paar Laufschuhe von Asics – eine sehr weiche Gummimischung als Laufsohle haben. Das Feinprofil war innerhalb kürzester Zeit verschwunden und das Material wird (einem Radiergummi sehr ähnlich) langsam abgeschabt. Daher hängen an allen Profilrillen Gummifetzen der Sohle. Der Gesamtabrieb hält sich jedoch in Grenzen. Wie auf dem obigen Bild zu erkennen, ist auch nach 700 km noch reichlich Material vorhanden, aber der Verschleiß ist doch sehr deutlich erkennbar. Dafür bleibt die Oberfläche allerdings einigermaßen rau (meine Asics dagegen sind an den abgelaufenen stellen elendig glatt – sehr böse auf winterlichen Straßen), was wiederum dem Halt auf rutschigem Untergrund zu Gute kommt.