Archiv der Beiträge zum Thema ‘Training’

Intervalltraining

Nach meinem wie erwartet semi-erfolgreichen, aber dennoch motivierenden 10er in Duisburg, musste ich mir unter der Woche die Frage stellen, wie ich die Vorbereitung auf die weiteren Strecken der Winterlaufserie anpacken wollte. Die folgenden Distanzen von 15 km bzw. Halbmarathon wĂŒrden ohne intensiveres Training sicherlich nicht so einfach zu machen sein. Leider ergibt es sich heutzutage nur noch selten, dass ich zu der von mir geliebten Vorabendzeit die Gelegenheit zum Laufen finde. Arbeit und Kinder nehmen meinen Tag in Anspruch von frĂŒh bis zu spĂ€t zum laufen. Daher bleibt mir in der Regel nur die Möglichkeit, in aller FrĂŒhe vor der Arbeit eine Runde zu drehen. Da ich leider aber ĂŒberhaupt kein MorgenlĂ€ufer bin und die Minusgrade im Januar auch nicht zu HöhenflĂŒgen einluden, blieb es bei mir stets bei mal mehr mal weniger Kilometern in lockerem Tempo. Gezieltes Training: Fehlanzeige.

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Pflichthalbmarathon 2013

FĂŒr jedes Jahr gilt bei mir das Minimalziel einmal die Halbmarathondistanz zu bewĂ€ltigen. In guten Jahren passiert dies unzĂ€hlige Male, weil ich einem regelrechten Laufwahn verfallen bin. In schlechteren Jahren, wenn ich kaum zum Laufen komme, stellt sich dies als ernsthafte Herausforderung dar. So auch in diesem Jahr. Immerhin hat es mehr als zehn Monate gedauert, bis ich mich nun endlich halbwegs vorbereitet gefĂŒhlt habe, um diesen Schritt fĂŒr den Pflichtlauf 2013 zu wagen. Mit Erfolg.

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Wie oft noch?

So langsam nĂ€hert sich die warme Laufsaison definitiv ihrem Ende. Obwohl die Sonne scheint sind 15 Grad kaum mehr zu toppen. Also schnell noch einmal die Schuhe schnĂŒren und ab auf die Halde – Höhenmeter machen im Herzen des Ruhrgebiets. Langsam und stetig geht es aufwĂ€rts, dann belohnt der weite Blick ĂŒber die umgebenden StĂ€dte und erstaunlich viel GrĂŒn den anstrengenden Aufstieg. Schnell noch eine Runde oben drehen, dann ab wieder nach Hause… fĂŒr viel mehr Strecke reicht es im Augenblick einfach nicht. Doch wie oft kann ich in diesem Jahr noch die Runde drehen? Die Tage werden merklich kĂŒrzer, meine verfĂŒgbare Freizeit sowieso. Umso mehr ein Grund, sich unterwegs Zeit fĂŒr ein paar Momente der Fotos und Erinnerungen zu lassen.




Selten, dafĂŒr frĂŒh.

In der Vergangenheit gab es gute Laufjahre und eher schlechte. Auch das Jahr 2013 wĂŒrde sich eigentlich in letztere Kategorie einordnen. Doch mitunter kommt die Zeit, bei der man sich allen Ernstes eingestehen muss, dass die Tage, Wochen und Monate einem viel zu wenig Zeit lassen, um der Freiheit des Laufens nachzukommen. WĂ€hrend die Arbeit und das Pendeln sowieso schon viel Zeit in Anspruch genommen haben, ist es in diesem Jahr und den zwei wunderbaren nach Liebe (und Milch) schreienden Jungs völlig vorbei mit der freizeitlichen UnabhĂ€ngigkeit. Doch wenigstens jetzt im Sommer, wenn es bereits frĂŒh morgens warm und hell ist, will ich die ein oder andere Laufrunde schaffen. So gibt es denn dann auch mal wieder etwas zu schreiben…




Wechselhaft

Dank eines sportlich recht aktiven Oktobers macht der Herbst lĂ€uferisch richtig Spaß. Das WohlfĂŒhlmindestmaß (loslaufen und 10 km absolvieren können) ist kein Problem und so nutze ich gerne das sonntĂ€gliche Zeitpolster fĂŒr eine etwas lĂ€ngere Runde. 15 km, dieses mal auf willkĂŒrlich gewĂ€hlter Strecke, verschiedene Etappen anderer Laufrunden abklappernd. Definitiv scheint es mir dabei nun an der Zeit um die langen Hosen wieder vorne im Schrank zu postieren. Es ist kĂŒhl, teils windig und der Regen schaut auch hin und wieder vorbei. Es ist halt Herbst.
Einzig und allein etwas schade, dass ich vielfach zu faul war, das Handy zum Fotografieren aus dem Funktionsschichtensalat zu befreien. So bleibt die ein oder andere Herbststimmung nur in meiner Erinnerung erhalten.




Traumhaft

Die Überschrift lĂ€sst mehr erwarten, als der gestrige Lauf eigentlich hergab. Mit halbwegs trockenem, aber immer noch etwas dunstigem Wetter war es genau so, wie man es mit „herbstlich“ beschreiben kann. Auch das Farbspiel der BlĂ€tter braucht schon etwas Nachbearbeitung per Filter, um anstĂ€ndig auszusehen. Doch das Gesamtpaket rechtfertigt meine persönliche traumhafte Laufrunde: Endlich mal wieder auf meiner alten Hausstrecke, auf der ich mich vor fĂŒnf Jahren (wie die Zeit vergeht!) auf meinen ersten Marathon vorbereitet habe. Direkt vom BĂŒro los, hinaus auf die Straße und den Feierabendverkehr umlaufen anstatt daran teilzunehmen. Warum mache ich das nicht viel öfter?




Viel unterwegs II

Ein Blick auf meinen Kalender hat mich zuletzt völlig positiv ĂŒberrascht. Ohne es zu bemerken oder forciert zu haben, tauchen fĂŒr den Oktober bereits 13 Eintragungen zum Thema Sport auf: 7 LĂ€ufe und 6 Einheiten mit dem Rad. Dabei kam es mir alles andere als erzwungen vor, vier mal pro Woche Sport zu treiben – es hat sich halt einfach so ergeben. UnterstĂŒtzt wurde das natĂŒrlich durch die im Augenblick etwas flexibleren Arbeitszeiten. Weniger Reisen bedeutet auch mehr Freiheiten in Sachen Freizeitgestaltung. Schön ist allerdings vorwiegend, dass ich mich nicht zum Sport zwingen musste und auch nicht durch irgendeine Art von Leistungsziel getrieben war.

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Goldener Herbst

In der letzten Woche hatte das Wetter nur sehr bedingt zum Sport im Freien eingeladen. Ein guter Grund, die Radsaison auf der Rolle einzuleiten. PĂŒnktlich zum Wochenende allerdings zeigte die Sonne dann doch noch, wie schön Herbst sein kann. Also zĂŒgig ins Freie und die lang vermisste Haldenrunde absolviert. Eine Stunde entspannt laufen un den Geist frei bekommen. Besser geht’s nicht!




Seltene Runde

So richtig Sommer will es dieses Jahr anscheinend nicht werden. Dem neuen Leben als SchönwetterlĂ€ufer kommt das also nicht so richtig entgegen. Viel zu selten bin ich daher laufend unterwegs – obwohl der gute Vorsatz durchaus vorhanden ist. Aber egal. Was zĂ€hlt ist, dass man beizeiten die heimischen RĂ€ume verlĂ€sst und dem Wald kurzen Besuch abstattet.

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Auszeit

Das letzte Lebenszeichen ist lange her. Lange, aber nicht zu lange. Denn die Auszeit hatte ich nötig. Um es kurz zusammen zu fassen: Über eine lange Zeit hinweg hatte ich großen Spaß am Laufen, doch irgendwann zur Mitte des letzten Jahres war aus dem Freizeitspaß Laufen eine Pflichtveranstaltung geworden. Nicht mehr Freude trieb mich an, sondern vielmehr ein innerer negativer Druck. Idiotischerweise ging mir das im September erst richtig auf – eine Woche vor dem geplanten Marathon in Essen. Mit dem Ergebnis, dass ich den Lauf ohne mich stattfinden ließ und fĂŒr Monate die Laufschuhe nicht mehr anzog. Ohne den zeitgeistlichen Begriff ĂŒberstrapazieren zu wollen, kann man wohl von einem Laufburnout sprechen. Insofern tat mir auch weder der verpasste Marathonlauf, noch der Verlust der (zum damaligen Zeitpunkte wirklich hervorragenden) Form leid.

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