Archiv der Beiträge zum Thema ‘Wettkampf’

Winterlaufserie 2017 – 10 km

In den letzten Jahren gab es keine gro├če Lauferei mehr bei mir: Job und Kinder haben nicht viel Zeit ├╝brig gelassen, um dem Laufhobby noch allzu viel Luft zu lassen. Daher ist es auch schon vier Jahre her, dass ich das letzte Mal bei der Winterlaufserie in Duisburg mitgelaufen bin – und 2013 war es zudem das erste mal die „kleine“ Serie gewesen. Mehr als die 5, 10 und 10 km hatte ich mir damals nicht zumuten wollen. Und selbst damals hatte ich nur den ersten Lauf mitmachen k├Ânnen. Die letzte gro├če Serie ist dagegen schon sechs Jahre her. Doch irgendetwas hat mich bewogen, mich f├╝r dieses Jahr erneut anzumelden.

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Mein erstes Mal… M30-Papalauf

Vor wenigen Woche hatte mich die Lauflust mal wieder ├╝berkommen und seitdem habe ich manche Einheit in der sommerlichen Fr├╝he absolviert. Nicht, dass dies mich auf einen trainierten, bestzeitrelavanten Zustand gebracht h├Ątte. Aber ich freue mich dar├╝ber, wieder halbwegs regelm├Ą├čig eine Runde zu drehen, die frische Luft zu genie├čen – und vor allem dabei zu entspannen. Dennoch lie├č es nicht lange auf sich warten, dass mich der Gedanke nach einem offiziellen Lauf ├╝berkam. Also flugs zum Ruhrauenlauf angemeldet und schon stand ich wieder an einer Startlinie; nerv├Âs, angespannt und unwissend, wie gut oder schlecht die folgenden zehn Kilometer werden w├╝rden.

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Am Start

Kaum l├Ąuft man ein paar mal, schon werden die Ambitionen wieder wach. Allerdings konnte ich sie dieses mal schnell wieder einschl├Ąfern – sind die Aussichten auf einen geregelten Lauf- und Trainingsalltag eher schlecht. Das macht aber nichts, denn trotzdem habe ich mich nach sehr langer Zeit mal wieder f├╝r einen offiziellen Lauf angemeldet. Ende August steigt der allj├Ąhrliche Ruhrauenlauf vor landschaftlich wertvoller Kulisse. Eine besondere Beziehung habe ich zu dieser Veranstaltung, weil ich dort a) im Jahr 2007 meinen allerersten Wettkampf gelaufen bist und mir b) jedes Jahr auf neue eine Teilnahme vornehmen, es jedoch erst zweimal geschafft habe. Auch f├╝r eine Beaufsichitgung der Kleinen und Begleitung ist ebenfalls schon gesorgt. Da bleibt nur eins zu sagen: Ich freu‘ mich drauf!




Alles steht

Irgendwie l├Ąuft es so gar nicht. Die Tage haben einfach nicht genug Stunden, um all das unterzubringen, was anf├Ąllt. Zeitintensiver Job, berufliche Weiterbildung und jetzt auch noch die kommende Laufgeneration mit zwei Vertretern zu Hause – das Laufen steht in der pers├Ânlichen Prioliste mittlerweile unter ferner liefen. Da passt es ins Bild, dass ich die diesj├Ąhrige Winterlaufserie, die ich extra schon auf das m├Âgliche Minimum beschr├Ąnkt hatte, ein Zweidrittelausfall war. W├Ąhrend der erste F├╝nfer noch gut zu bew├Ąltigen war, lag ich beim zweiten Lauf mit Fieber im Bett und voriges Wochenende musste ich den vorfreudig erwarteten 10 km Lauf wegen eines steifen R├╝ckens ausfallen lassen. Bei der K├Ąlte ging dann gar nichts. Wir werden zwar alle nicht j├╝nger, aber ich hoffe, das macht jetzt keine Schule. Zu gern m├Âchte ich bald wieder regelm├Ą├čig kleinere Runden laufen. Aber daf├╝r braucht’s halt auch ab und an mal etwas Zeit…




Ein Ziel vor Augen

Wenig laufen, wenig Kondition. Das ist eine sehr einfache Formel. Gut, dass ich die bereits im letzten Herst verinnerlicht hatte und mich zum ersten Mal f├╝r die „kleine Serie“ der Winterlaufserie in Duisburg angemeldet habe. Statt 10, 15 und 21 km geht es dieses Jahr nur ├╝ber 2×5 und 10 km. Ein gutes hatte diese Form des pers├Ânlichen Downsizings: Endlich wieder eine Bestzeit gelaufen!

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Sommerschlusslauf

Was f├╝r ein herrliches Wetter haut der September denn da kurz vor Toreschluss noch einmal raus? Richtig warm ist es und keine Wolken am Himmel zu finden. Genau das richtige Wetter, um noch einmal einen Testlauf ├╝ber die gewohnte Strecke zu absolvieren. Allgemeine Erkenntnis: Da es ├╝berall zwickt und zwackt, die Knochen schmerzen und Beine m├╝de sind – muss ich wohl in bester Form und bereit f├╝r gro├če Ziele sein. ├ťber 1.700 km in diesem Jahr sollten allerdings auch eine ausreichende Basis bilden, um den Mut zu einem weiteren Angriff auf die Marathondistanz anzugehen. Besser werden die Chancen wohl so schnell nicht mehr stehen!




Zielgerade

Der Sommer ist so gut wie rum, das Wetter hat aber noch einmal auf warm gemacht. Nach dem guten Lauf ├╝ber 35 km in der Vorwoche musste ich am Donnerstag jedoch eine kurze Laufrunde mit Muskelproblemen abbrechen. Am gestrigen Sonntag ging es daher bei wunderbarem Wetter noch einmal auf eine etwas l├Ąngere Runde. Einfach mal testen, ob alles wieder fit ist. Es zwickte zwischendurch zwar noch ein wenig, doch der Lauf verlief ansonsten reibungslos. In dieser Woche werde ich mich noch etwas weiter belasten um dann die Entscheidung zu treffen, ob es diesen Herbst vielleicht noch etwas mit einer Chance auf einen Marathon wird. Abwarten, Tee trinken und hoffen, dass die Muskeln halten. Sch├Ân w├Ąre es ja.




Nur so laufen

WolkenhimmelWie gibt man am besten zu, dass es mit dem Marathon nichts wird? Eine schwierige Aufgabe. F├╝r mich ist es jedenfalls schwierig genug, um mich nach der getroffenen Entscheidung immer noch lange Zeit von der l├Ąuferischen Onlinewelt fernzuhalten. Hintergrund des ganzen ist eigentlich, dass sich die in die Wettkampfvorbereitung eingeplante Flitterpause von einer Woche durch anhaltende Erk├Ąltung nach Ostern auf drei Wochen ausgeweitet hatte. Als ich also endlich wieder die Laufschuhe schn├╝ren konnte, fehlten mir rund 200 km und mindestens drei lange L├Ąufe. Und da „irgendwie ankommen“ nicht mein Leistungsziel ist, habe ich mich zeitnah entschieden, dass es in diesem Fr├╝hjahr nichts mehr mit dem Marathon wird.

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Hinter der letzten Grenze

Es gibt manchmal Augenblicke f├╝r die Ewigkeit. Wenn man wei├č, alles ist erreicht. So einen Moment habe ich am Samstag erfahren, als ich den Halbmarathon der diesj├Ąhrigen Winterlaufserie in einer Zeit beendete, die ich mir weder jemals zugetraut, noch bewusst abverlangt h├Ątte. Ein Gedanke dr├Ąngte sich allerdings relativ schnell auf: Ich will das wahrscheinlich nicht noch einmal.

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Der Fluch von Duisburg

TablettenGegen manche Dinge kommt man einfach nicht an: Auch im vierten Jahr meiner Teilnahme an der Winterlaufserie hat mich der Fluch mal wieder getroffen. W├Ąhrend ich am vergangenen Montag noch siegesgewiss die L├Ąufe f├╝r die Woche plante, ereilte mich noch in der Nacht auf Dienstag eine heftige Erk├Ąltung. Am Mittwoch kam auch noch ein steifer Nacken dazu, so dass ich mich den Rest der Woche ├╝berhaupt nicht mehr bewegen konnte. Ergo musste ich die Entscheidung treffen, nicht nur die Chance auf eine Bestzeit, sondern gleich den kompletten Lauf ├╝ber 15 km in diesem Jahr ausfallen zu lassen und mich der Erholung hinzugeben.
Jetzt hei├čt es erst einmal wieder richtig gesund werden und erneut ins Training einzusteigen. In vier Wochen steht immerhin noch der Halbmarathon an, f├╝r den ├Ąhnlich hohe Ziele anstehen. Zumindest, wenn die Macht mit mir sein will.