Archiv der Beiträge von Juli 2007

Erholung

Endlich wieder Ruhetag. Durch die Einf├╝hrung meines Trainingsplans und der Umstellung meiner Trainingstage hatten sich nun f├╝nf Tage mit L├Ąufen und insgesamt 42 km hintereinander gereiht. Die Anstrengung zu den sonst von mir absolvierten zwei bis drei Einheiten in der Woche mit 20 – 30 km ist durchaus sp├╝rbar. Trotzdem bin ich ├╝berraschend gut durch die letzten Tage gekommen. Meine Form scheint sich sehr wohl zu steigern.




Falsch gerechnet

Nachdem ich nun anhand von Satellitenbildern meine bisherigen und einige neue Laufstrecken berechnet habe, muss ich feststellen, dass mich meine bisherigen Kilometerangaben ├╝bervorteilt haben. Letztlich muss ich demnach nun mehr denn vorher laufen um meine Vorgaben einzuhalten.
Heute lagen dann (korrekt erfasste) neun Kilometer an. Trotz teils heftiger Windb├Âen konnte ich ein 5:30er Tempo halten. Wenn ich allerdings ├╝berlege, dass ich dieses Tempo in Halb- und vollem Marathon halten m├╝sste, um meine Zielzeiten zu erreichen,┬á halte ich diese im Augenblick f├╝r v├Âllig utopisch. Man darf gespannt sein, ob sich meine Form – vor allem ├╝ber den Winter – bis zum n├Ąchsten Jahr entsprechend verbessert, um auch lange L├Ąufe in diesem Tempo angehen zu k├Ânnen.




Eine neue Woche

Eine neue Woche bricht an. Nach meinen ersten Tagen, die ich anhand des Trainingsplan absolviert habe, f├╝hle ich mich gefordert, aber nicht ├╝berlastet. Die zwei kurzen und langsam L├Ąufe haben mehr regeneriert denn angestrengt, so dass gestern Mittag schlie├člich auch noch ein Lauf ├╝ber knapp 11 km in sehr guten 57:15 m├Âglich war. Die Zeit h├Ątte sogar noch besser ausfallen k├Ânnen, wenn ich nicht Zweifel gehabt h├Ątte, das Tempo durchzuhalten. Trotz des z├╝gigen Tempos und der relativ profilreichen Strecke im Schlosspark in Essen blieb mein Puls jedoch im Schnitt bei 166 und damit in meinem Wohlf├╝hlbereich.

Heute ist dagegen wieder eine entspannte Runde ├╝ber rund sechs Kilometer vorgesehen. Da ich den ganzen Tag unterwegs sein werde, wird dies wohl eine lockere Abendsession.
Ansonsten bin ich nun dabei, mir neue Strecken zu vermessen, da ich (vor allem aufgrund der gestiegenen Laufh├Ąufigkeit) es ziemlich leid bin, immer die gleiche Runde ein-, zwei-, dreimal zu laufen. Und in Anbetracht der vielen Trainingseinheiten der kommenden Monate wird es demnach endlich Zeit, sich neue Laufstrecken zu suchen.




Immer voran!

Mit meinem neuen Trainingsplan geht es ja ganz sch├Ân zur Sache. Die Umstellung ist gewaltig von ca. dreimal w├Âchentlich zehn Kilometern auf 5 L├Ąufe pro Woche mit Distanzen zwischen 5 und 15 km und unterschiedlichen Trainingsanforderungen. Allerdings hat ja auch niemand gesagt, dass eine Marathonvorbereitung nicht anstrengend sei.

Gestern Abend bin ich wie angek├╝ndigt zum ersten Mal in Begleitung gelaufen. Eigentlich sehr sportlich, doch im Augenblick nicht ganz auf der H├Âhe seiner sportlichen Leistungsf├Ąhigkeit, ging es f├╝r meinen Mitl├Ąufer an der Steigung der zweiten Runde nicht mehr so gut voran. Die Anstrengung war allerdings sehr hoch, da trotz Abendstunden immer noch 24┬░ im Schatten vorherrschten – allerdings auf unserer Strecke praktisch kein Schatten vorhanden ist. Mein Puls lag mit 175 im Schnitt dementsprechend auch ziemlich hoch, was unter den Bedingungen aber nicht weiter beunruhigend ist.
Heute Abend werde ich wieder eine kleine Runde drehen. Geplant sind gut 5 km in ca. 30 Minuten. Danach gibt’s erst mal einen Tag Pause f├╝r die geschafften Beine. Da ich nun rund zwanzig bis drei├čig Kilometer mehr pro Woche laufe als bisher, merke ich auch deutlich den gestiegenen Energiebedarf. Noch nie hat es mich so nach M├╝sli, Nudeln und ├Ąhnlichem Essen gel├╝stet wie im Augenblick. Ich finde das eine gute Sache.




Trainingsplan

Zu meiner Entt├Ąuschung bin ich am Wochenende nicht mehr dazu gekommen, noch einige Kilometer zu lauefn, um eine neue Wochenbestleistzung aufstellen zu k├Ânnen. Durch einen Umzug bedingte Renovierungsarbeiten wie Laminat verlegen und Streichen war ich sowohl zeitlich als auch k├Ârperlich genug eingebunden, um mich vor weiteren Laufleistungen dr├╝cken zu k├Ânnen.
Gestern war es aber dann doch wieder Zeit. Nach ca. einer Stunde leichtem Krafttraining ging es gegen 20:30 Uhr f├╝r┬áein paar┬áKilometer auf die Stra├če. Obwohl wegen auftretender Bew├Âlkung die Sonne zwar nichr mehr direkt schien, herrschten aber immer noch sommerlich-dr├╝ckende 28┬░ vor. So lief ich meine zwei Runden f├╝r die gut 9 km in weitgehend lockeren 54:30 min. Den Wasserverbrauch bei einem solchen Wetter finde ich immer wieder enorm. Zwei Liter Wasser und ein weiterer Liter Suppe (der mir trotz des warmen Wetters sehr gut schmeckte) waren schon n├Âtig, um mich wieder auf Normalniveau zu bringen.
Heute werde ich nun meine Beine entspannen, die mittlerweile doch recht gut zu sp├╝ren sind. Morgen wird dann u.U. mein erster Lauf in Begleitung stattfinden. Ich bin gespannt wie das wird.

Ansonsten habe ich mir nun einen Trainingsplan aufgestellt bzw. aufstellen lassen, der mich zu meinem ersten Marathon f├╝hren soll. Die letzten Wochen werde ich zwar nach dem „gro├čen Laufbuch“ angehen (kleine Schleichwerbung), ansonsten mich f├╝r den Rest des Jahres und den Winter an diesen Plan halten, den ich auf der Seite http://www.myasics.com/de/ habe erstellen lassen. Zieldatum ist der 18. Mai – der Tag des n├Ąchsten Ruhrmarathons. 2.400 Trainingskilometer sind vorgegeben, was weit ├╝ber alles hinausgeht, was ich je im Sport geleistet habe. Dennoch – es sind noch zehn Monate bis dahin und ich bin gewillt einiges zu tun, um im n├Ąchsten Jahr mit erhobenen Haupt meinen ersten Marathon zu beenden – nach 42,195 km.




Erste Schritte

In der letzten Nacht konnte ich wirklich gut schlafen:-) Anstatt der angedachten sechs Kilometer wurde es dann doch wieder eine Runde ├╝ber rund zehn. Nach dem ersten Streckenteil konnte ich zwar ein wenig meine Beine sp├╝ren, jedoch nur in dem Ma├č, wie es am Montag nach rund 15 km der Fall war. So legte ich eine zweite Runde nach und sammelte flei├čig Kilometer. Das Wetter war bis auf einen kurzen Nieselregen auch gn├Ądig mit mir und so kam ich in guten 53 Minuten durch die Runde.
Ich bin gespannt, ob und wann ich am Wochenende Gelegenheit finde, noch einige Meter auf der Stra├če zu absolvieren, denn ich bin gut dabei, mir eine neue Wochenh├Âchstleistung von 42 km zu erarbeiten (f├╝r meine bisherige Laufkarriere ist das eine gewaltige Summe). Nach dem Halbmarathon letzte Tage w├Ąre dies eine tolle Sache.




Eine wichtige Entscheidung!

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Zwar nicht global betrachtet, jedoch f├╝r mich pers├Ânlich. Der Grund daf├╝r: Heute morgen habe ich mich entschieden, dass ich einen Marathon laufen werde!

Zur Erkl├Ąrung: Vor zwei Tagen, am Montag, bin ich das erste Mal in meinem Leben die Distanz eines Halbmarathons gelaufen, und das in ca. 2:05:00 h. Dem folgten zwei Tage des (zugegebenerma├čen ziemlich heftigen) Muskelkaters und einer Zeit des Nachsinnens. Denn bisher war diese Distanz f├╝r mich unvorstellbar – und h├Âchstens nach einer Vorbereitung schaffbar, f├╝r die ich mich nicht bereit f├╝hlte. Doch dann… ein guter Tag, g├╝nstige Wetterbedingungen, Motivation und gute Laune und schon blieb im im Lauf und schaffte die Distanz. Obgleich ich vorher von einer Runde von ca. 10 km ausgegangen war. Die Frage ist bzw. war nun, was folgen soll. Die Angst vor der Distanz ist schlagartig verschwunden; ich bin mir sicher, diese Leistung noch einmal erbringen zu k├Ânnen. Aber was ist die Motivation?

Also hat sich in diesen letzten zwei Tagen ein Gedanke herauskristallisiert. Wenn ich einen Halbmarathon ohne besondere Vorbereitung, nur aufgrund eines guten Tags schaffe, dann sollte auch ein Marathon (entsprechende Vorbereitung vorausgesetzt) m├Âglich sein. Bis jetzt wei├č ich nicht, ob dies als fixe Idee enden wird, oder ich tats├Ąchlich zum Marathonl├Ąufer werde. Aber eins ist sicher: Ich habe ein Ziel. Im n├Ąchsten Mai startet der Ruhrmarathon. Die Strecke von Dortmund nach Essen f├╝hrt von meiner derzeitigen Heimat in meine Geburtsstadt – eine bessere Gelegenheit findet sich wohl nicht. So gilt nun von dieser Stelle an: Ich will einmal ein Finisher sein. Und daf├╝r werde ich in den kommenden Monaten alles geben!