Archiv der Beiträge von August 2007

Nun ist es offiziell

W├Ąhrend ich bisher zwar lediglich gesagt habe, dass ich meinen ersten Marathon hinter mich bringen m├Âchte, so habe ich nun einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan: Gestern habe ich mich f├╝r den Ruhrmarathon 2008 offiziell angemeldet. Zudem auch noch gleich f├╝r den geplanten Halbmarathon in K├Âln, der in knapp drei Wochen stattfinden wird. Die Formalit├Ąten w├Ąren also erledigt. Das einzige, was mich jetzt noch von meinem Ziel trennt, ist entsprechendes Training ├╝ber die n├Ąchsten Monate hinweg.

Gestern allerdings hab ich auch wieder meine Laufschuhe geschn├╝rt. Rund 10 km wurden es, inkl. 3 x 1.000 m sehr schneller Intervalle. Heute abend werde ich eine weitere Runde drehen und morgen dann verdienterma├čen die Beine ruhen lassen. Am Freitag soll noch einmal ein Lauf ├╝ber ca. 45 Minuten folgen, w├Ąhrend dann am Samstag meine „Generalprobe“ f├╝r den Halbmarathon geplant ist. Ein langer Lauf ├╝ber 18 bis 20 km soll es sein. Anhand der Anstrengungen dieser Woche kann ich dann das restliche Leistungspensum bestimmen, mit dem ich in die letzten zwei Wochen vor der Veranstaltung in K├Âln gehen werde.




Umstellung auf WordPress

Die umst├Ąndliche Art und Weise, wie ich meinen Blog bisher gef├╝hrt habe, hat mich nun endg├╝ltig dazu gebracht, auf WordPress umzusteigen. Technisch gesehen vereinfacht es die Sache doch erheblich und bietet dar├╝ber hinaus auch eines an M├Âglichkeiten, die mir im simplen html bisher vorenthalten wurden (zumindest war meine Fachkenntnis nicht ausreichend, um die entsprechenden Funktionen einzubinden). Es kann jedoch noch einige Tage dauern, bis ich alle Inhalte des alten Blogs auf diese Plattform ├╝bertragen habe und auch die weiteren Inhalte der alten Homepage integrierte habe.




Premiere gelungen.

Zwei Tage nach dem gro├čen Lauf bin ich heute mit einer lockeren Runde ├╝ber 5,5 km wieder ins Training eingestiegen. Gut, die 10 km am Samstag waren nat├╝rlich keine Distanz, die mich von der L├Ąnge her vor eine gro├če Herausforderung stellen konnten (daf├╝r habe ich in der letzten Zeit genug trainiert), das Tempo jedoch habe ich bisher in keiner Trainingseinheit auf eine solche Distanz gelaufen, von daher war es schon eine fragliche Herausforderung, ob mir eine solche Zeit gelingen w├╝rde.

Die Laufstrecke war wegen des Ruhrhochwassers kurzfristig ge├Ąndert worden; es galt nun vier kurze Runden und einen kleines Extra zum Zieleinlauf zur├╝ckzulegen. Sehr schade eigentlich, da die eigentliche Strecke doch einiges attraktiver war und ich einen entsprechenden Profilverlauf auch in den letzten Wochen in mein Training integriert hatte.
Ansonsten war das Wetter warm und relativ schw├╝l, nicht optimal also. Aus reinem Pessimisus hatte ich mich (leider) zu weit hinten ins Starterfeld eingereiht, mein Ziel von durgehenden 5:00 min/km war somit in der ersten Runde nicht zu halten, da die teils schmale Strecke nicht gen├╝gend Platz bot, im dichten Anfangsfeld an langsameren L├Ąufern vorbeizugehen. So wurde der erste Kilometer lediglich eine 5:30er Zeit. Im Folgenden konnte ich aber meine Zielzeit halten, erste auf dem achten Kilometer verlor ich noch einmal 15 Sekunden – es wurde zwischenzeitlich (zumindest gef├╝hlt) extrem schw├╝l, bevor etwas Wind aufkam. Die letzten Meter legte ich dann regelrecht im Schlusssprint zur├╝ck und konnte somit sogar noch einen Mitk├Ąmpfer meiner Alterklasse hinter mir lassen, wie ich anschlie├čend feststellte.

Meine Zielzeit liegt netto bei 50:44 und unter Ber├╝cksichtigung der geschilderten Bedingungen und der Tatsache, dass dies mein erster Wettkampf war, bin ich damit hochzufrieden. Eine 49er Zeit w├Ąre wohl allein durch einen Start weiter vorn im Feld und dem damit verbundenen Ziehen schnellerer L├Ąufer locker drin gewesen, aber diese Sekunden werde ich mir dann bei meinem n├Ąchsten 10er Lauf holen!




Allergie, Krankheit oder doch nur Einbildung?

Am Wochenende war ich total verschnupft mit Druck auf der Brust und roten Augen. Kaum zur├╝ck bei mir zu Haus, waren die meisten Symptome verschwunden. Wer wei├č, was der Ausl├Âser daf├╝r war. Trotzdem k├Ânnte ich in Zukunft auf so etwas verzichten. Auf jeden Fall habe ich drei Tage mit dem Laufen ausgesetzt um mich ausreichend zu erholen; auch die Beine k├Ânnen auf diese Weise mal wieder Kraft tanken.

Heute morgen dann wieder ein lockere und langsame Runde ├╝ber 7,5 km in genau 45 Minuten. Zun├Ąchst hatte ich sehr langsam begonnen, im Laufe des Trainings ging ich aber zunehmend wieder in mein Dauerlauftempo ├╝ber. Lunge wie Beine haben eigentlich keine Probleme gemacht, auch wenn ich nicht so richtig in meinen gewohnten Laufrhythmus gekommen bin.
Ich hoffe, wenn ich morgen wieder eine Runde laufe, wieder richtig eingelaufen zu sein. Dann soll Freitag noch ein kurze und regenerativer Lauf folgen, damit ich Samstag bei meiner Wettkampfpremiere zwar fit, aber dennoch entspannt und ausgeruht bin. Mein geheimer Wunsch ist nat├╝rlich eine Zeit unter 50 Minuten auf den zehn Kilometern, aber realistisch gehe ich eine Zeit von 52:00 an. In Anbetracht der Tatsache, dass ich durch meine pers├Ânliche Wettkampfpremiere wahrscheinlich schon sehr nerv├Âs sein werde, ist dies sicherlich schon ein Ziel, dass einen mit Zufriedenheit erf├╝llen kann.




Richtiges Trainieren

So langsam scheint der Herbst Einzug zu halten. Das Wetter wird doch nun einige Grad k├╝hler und der Regen nimmt leider auch zu. Bisher hatte ich das unglaubliche Gl├╝ck, von einem leichten Niesel abgesehen, noch nicht im Regen trainieren zu m├╝ssen. Doch wenn die Tage durchregnen, wird es schwierig trockene Phasen f├╝r das Training zu finden.

Ansonsten bleibt noch festzuhalten, dass die Anfangseuphorie erwartungsgem├Ą├č nun einigerma├čen verflogen ist und ich nun beginne richtig zu trainieren, d.h. die L├Ąufe erfordern eine gewisse Anstrenung und Durchhalteverm├Âgen und fliegen einem nicht nur so zu. Dennoch bleibe ich dran, verfolge zur Zeit meinen Vorbereitsungsplan zum Halbmarathon und laufe vier bis f├╝nf mal die Woche. Dabei sorgt der Trainingsplan mit Intervalltraining, langen L├Ąufen und unterschiedlich schnellen Ausdauerl├Ąufen f├╝r Abwechslung.
Grunds├Ątzlich bin ich mit den Fortschritten jedoch zufrieden, vor allem weil, die durch den Trainingsplan bedingten wechselnden Anforderungen mir nun mehr abveralgen, als nur stur in meinem bequemen Tempo die Kilometer runterzuspulen.




Schneller, h├Âher, weiter

Was f├╝r eine Woche! Nachdem ich bereits in der Vorwoche ein neue Bestleistung von 50,8 km verzeichnen konnte, gab es in dieser Woche gleich noch mal zwei Gr├╝nde zum feiern. Zum einen konnte ich meine Wochenleistung erneut steigern und zum zweiten ging es am Samstag zum zweiten mal ├╝ber die Halbmarathondistanz.

Nach den ersten drei Trainingstagen eigentlich ganz gut drauf, folgte am Donnerstag mein Belastungs-EKG, das mir meine entg├╝ltige Marathonfreigabe erteilte. Etwas geschafft dann am n├Ąchsten Tag ein ruhiger Lauf ├╝ber rund 10 km. Samstags kamen mir dann Zweifel, ob die Kr├Ąfte tats├Ąchlich f├╝r einen langen Lauf reichen sollten, ob der vorangegangenen Anstrengungen. Das Wetter war jedoch bei meinem Lauf im Essener Schlosspark sehr angenehm und die Beine wurden mit jedem Kilometer freier. Nach rund zehn Kilometern wusste ich zum einen, dass es zu einem langen Lauf reichen w├╝rde und zum zweiten keimte langsam der Gedanke an mehr auf. So kam es schlie├člich, dass ich mich zur 21,2 km in 2:03:45 Nettolaufzeit durchringen konnte. Dies bedeutete ├╝berdies eine Wochenleistung von knapp 60 km. Stark!

Der Nachteil allerdings: Auf den letzten Metern belastete ich mein Knie falsch und konnte den Rest des Tages nur noch humpeln. Den Sonntag verbrachte ich dann mit einer Ortbegehung f├╝r den kommenden Ruhrauenlauf. Die 10 km ruhigen Spaziergangs lie├čen mein Knie wieder weitgehend in Ordnung kommen.
Heute gab mir ein lockerer Lauf ├╝ber 5 km dann wieder gr├╝nes Licht, zumal ich im Vergleich zum Halbmarathon vor ein paar Wochen praktisch keine Muskelprobleme hatte, sondern lediglich eine gewisse M├╝digkeit. Das Knie ist wieder belastbar und so kann ich ohne gr├Â├čere Probleme in meine Vorbereitung f├╝r den Halbmarathon am 16. September gehen. Sechs Wochen verbleiben mir (in denen ich mich weitenteils an den 1:59:00er Plan Herbert Steffnys aus dem Gro├čen Laufbuch halten werde) um mich daf├╝r ausreichend zu wappnen. Ich bin gespannt, ob sich ein solches Ziel realisieren l├Ąsst.




Gute Fortschritte

Meine Motivation scheint derzeit keine Grenzen zu kennen. Und da mein K├Ârper die gestiegenen Anforderungen offensichtlich m├╝helos verkraftet, geht es mit meinen Trainingskilometern gut voran. Seit letztem Donnerstag habe ich in vier L├Ąufen schon wieder ann├Ąhernd vierzig Kilometer abgerissen – inklusive eines langen Laufs ├╝ber 16 km am Samstag Nachmittag. Bisher hatte ich lange L├Ąufe immer nur spontan bei entsprechender Tagesform durchgef├╝hrt, jedoch noch nie zuvor geplant.

Au├čerdem konnte ich am Wochenende freudig ├╝berrascht feststellen, dass ich trotz exzessiven Futterns zwei weitere Kilo verloren haben. Mit nun knapp ├╝ber siebzig bin ich in einem nie f├╝r m├Âglich gehaltenen Bereich angelangt. 16 kg sind es nun im Vergleich zum Beginn meines ge├Ąnderten Lebenswandels vor zwanzig Wochen weniger.

Als n├Ąchstes gro├čes Ziel habe ich mir einen Halbmarathonwettbewerb f├╝r den August vorgenommen. Erste Wettkampferfahrungen sowie in konkretes, nahe liegendes Ziel sollen mein Training sowie meine pers├Ânlichen Erfahrungen erweitern. Man wird sehen, ob mir das gelingt. Wunschzeit w├Ąre nat├╝rlich um bzw. unter zwei Stunden.