Archiv der Beiträge von Juli 2008

Laufen bei Hitze

Okay, grunds√§tzlich w√§re ich im Augenblick froh, √ľberhaupt mal wieder ans Laufen zu kommen. Insofern habe ich momentan keine Probleme mit der Hitze – zumindest was das Laufen angeht. Aber fr√ľher oder sp√§ter wird sich das nicht umgehen lassen auch wieder √† la Backofen zu trainieren; und wenn Heiko von der Laufrunde die Frage schon in den Raum stellt kann man die Gedanken ja mal ausschweifen lassen.

Die Triviall√∂sung „gar nicht laufen“ will ich einfach mal au√üen vor lassen. Dennoch hatte ich in der Vergangenheit oft Probleme mich zum trainieren aufzuraffen, wenn das Quecksilber mal wieder auf 30 plus x kletterte. Morgens laufen ist in meinen Augen auch √ľberhaupt keine Alternative, denn 15 km „mal eben“ um f√ľnf Uhr vor dem Tagwerk abzuleisten hat f√ľr mich den Charme einer Wurzelbehandlung ohne Bet√§ubung. Und auf abends sp√§t verschiebe ich L√§ufe ebenfalls ungern; dann findet man letztlich doch immer Gr√ľnde, warum der Weg auf die Strecke nicht gefunden wird: Tagesschau, neue Holstenwerbung, Diamantringspezial auf QVC – irgendwas ist ja immer.

Da bleibt einem wohl nichts anderes √ľbrig als der Sonne zu trotzen und zu gewohnter Uhrzeit dem Laufsport zu fr√∂nen. Normalerweise bin ich der Ansicht, eine gem√§√üigt lange Strecke (muss halt jeder seinen pers√∂nlichen Fitnessstand begutachten) sollte auch bei hei√üen Temperaturen ohne Nuckelflasche zu machen sein, wenn man vorher ausreichend trinkt. Trinkg√ľrtel sind bei mir n√§mlich immer entweder nervig schwer oder so leicht, dass sie bei jedem Schritt immer weiter Richtung Rippen nach oben rutschen. Und Flaschen dauerhaft beim Laufen zu halten st√∂rt irgendwie das Wohlbefinden. Also: Vorher viel Trinken sowie Kopf und Unterarme vorher sch√∂n k√ľhlen – oder gleich komplett unter eine kalte Dusche h√ľpfen.
Wenn sich die Luft noch ein wenig bewegt m√∂glichst leichte Klamotten anziehen damit es durchl√ľftet. Ansonsten mein Amateurtip f√ľr nicht allzu lange L√§ufe: Kaltbefeuchtete Baumwollsachen tragen. H√§lt am Anfang sch√∂n k√ľhl und man selbst es problemlos eine halbe Stunde in der Mittagshitze aus. Wer es braucht packt sich ein K√§ppchen auf den Kopf gegen die Sonne – mein Ding ist das aber ehr im¬† Winter, wenn es kalt ist. Eine verspiegelte Sonnenbrille f√ľr ein professionelles Erscheinungsbild ist nat√ľrlich ein Muss! Dann kann man sogar ein Wasserfl√§schchen mit sich herumtragen ohne unangenehm aufzufallen.

Ansonsten gibt es eigentlich nur noch zwei wichtige Tips f√ľr das Laufen bei Hitze. Erstens: Sonnencreme nicht vergessen. Wo es hei√ü ist scheint oft auch die Sonne. Und krebsroter Sonnenbrand sieht nicht nur bl√∂d aus sondern st√∂rt auch bei den kommenden Sonnenl√§ufen. Zum zweiten: Lauft schlichtweg mehrfach kleine Runden und macht zwischendurch einfach kurz Pause und genie√üt ein k√ľhles Blondes. Alkoholfrei nat√ľrlich – wegen isotonisch und so.




Langweilig

Was habe ich eigentlich fr√ľher so gemacht, als ich noch nicht regelm√§√üig laufen war? Kaum hindert einen eine Regenerationsphase daran seine fast t√§glichen Runden zu drehen, schon kommt einem der Sommer verschwendet und die freie Zeit als Langeweile vor. Der Gedanke, dass ich vor nicht allzu langer Zeit gl√ľcklich nach 42 km √ľber eine Ziellinie gelaufen bin und im Augenblick beim Erreichen des 3. Stockwerks ins Schnaufen gerate, macht mir echt zu schaffen. Das „Loslaufen-und-20-km-machen“ an einem sch√∂nen Samstag Vormittag fehlt mir. Hoffentlich kann und darf ich bald wieder.




Sommerloch

Eigentlich wollte ich nur eine Woche etwas weniger bzw. kaum laufen, um meinen K√∂rper einfach wieder etwas zu erholen. P√ľnktlich zum Ende der Reset-Woche dann aber die allj√§hrliche Sommerkrankheit. Und schon ist die n√§chste Woche rum, ohne einen Meter des Laufsports geleistet zu haben. Hoffentlich geht’s alsbald wieder aufw√§rts – mir fehlt die Bewegung.




Geburtstag!

Die Zeit vegeht schnell: Ein Jahr ist es nun her, dass ich meinen ersten Blogeintrag verfasst und mein Marathonbekenntnis abgelegt habe. Den Lauf habe ich hinter mich gebracht aber das Bloggen blieb und somit auch die M√∂glichkeit das Einj√§hrige zu feiern. Zu diesem Anlass Gru√ü und Kuss an alle Leser, Kommentierer und sonstig sich angesprochen f√ľhlende Mitmenschen.

Zum Geburtstag gibt es Regen und Wind. Mal sehen, ob sich da die Motivation f√ľr einen Lauf ergibt – daf√ľr habe ich mir allerdings ein L√§ufergeschenk gemacht: Da mir Laufen f√ľr’n Geist im Augenblick lieber ist als Laufen f√ľr die Zeit, habe ich mir einen F√ľhrer durch den „RuhrtalRadweg“ geg√∂nnt. 16 Einzeletappen zwischen rund 15 und 30 km L√§nge. Mal sehen was sich von diesen Strecken als L√§ufer so bew√§ltigen l√§sst bzw. welche Anregungen man sich aus diesen Streckenvorgaben holen kann.

PS: Sch√∂n, dass die Sonne sich doch heraus getraut hat. So konnte ich mich wenigstens noch zur Feier des Tages w√§hrend eines Laufs voll auf die Fresse legen. Merke: Zeitungsb√ľndelumreifungsb√§nder sind des L√§ufers Feind! Dunkles Band auf dunklem Grund sorgt eben f√ľr akute Einf√§delungsgefahr. Man lernt halt f√ľr’s Leben…




Bullenhitze

LG Dortmund keV beim Rheinuferlauf 2008Besser sp√§t als nie folgt nun die Aufl√∂sung auf die Frage, wie ich mein Wochenende so verbracht habe. Am Samstag ging es nach Duisburg zu meinem ersten Wettkampf seit dem Marathon. Ein 10 km Volkslauf sollte es sein, um mal wieder ein wenig Schwung in die Knochen zu bekommen. Die Startzeit von 17.40 Uhr half allerdigs auch nicht √ľber die extrem warmen und schw√ľlen Wetterbedingungen hinweg. Und weil ich mir so keine falschen Hoffnungen auf eine schnelle Zeit machen wollte, hab ich meine nette Laufbegleitung bei der Hand genommen und wir sind die Strecke in entspannten 54:30 min gelaufen. Wobei das bei den Temperaturen immer noch anstrengend genug war. Die 37:21 min des Siegers sprechen wohl eine deutliche Sprache, dass Wetter (und Strecke) nicht wirklich f√ľr neue Bestzeiten getaugt haben.

Ansonsten war der Lauf aber ganz nett. Und als Samstagnachmittagbesch√§ftigung ohne leistungssportlichen Anspruch hat es auch Spa√ü gemacht. Im August geht es wohl weiter mit L√§ufen. Anbieten tun sich der RUN’n’ROCK Spendenlauf 2008 sowie auch der Ruhrauenlauf, bei dem ich letztes Jahr mein Wettkampfdeb√ľt gab – und dem ich immer noch einen Lauf < 50 min schulde.




Sommer in der Stadt

Gr√ľnes DortmundDie letzten Tage sind die bislang hei√üesten in diesem Jahr gewesen. Heute steigt das Thermometer dann wohl √ľber 30 ¬įC. Zum Gl√ľck habe ich eine etwas l√§ngere Runde bereits gestern abend in ertr√§glicher Umgebung absolviert. Da ich am Samstag mal wieder einen kleinen Wettkampf in Duisburg bestreiten werde, musste ich die Hauptkilometer ja zu Beginn dieser Woche bestreiten.

Apropos Samstag: Ich bin schon sehr gespannt, wie die Temperaturen in Duisburg sein werden. Schließlich hatte ich eigentlich angeplant, meine 10-km-Zeit vom Februar zu schlagen und unter 46 Minuten zu bleiben. Aber bei so einer Hitze? Im Leben nicht! Dann lasse ich das lieber ruhig angehen, und trinke mir anschlißend ein leckeres Bierchen.


Gr√ľnes DortmundDas sommerliche Wetter bietet aber auch die Gelegenheit, die Natur intensiv zu erleben. Auch Dortmund ist nicht nur eine Gro√üstadt, sondern bietet auch einige sch√∂ne Orte, an denen man im Gr√ľnen laufen kann. Es ist zwar kein fairer Vergleich zu denjenigen, die das Gl√ľck haben in l√§ndlicheren Regionen ihren Sport betreiben zu k√∂nnen, aber immerhin…