Archiv der Beiträge von Februar 2010

Wieder aktiv (II)

Laufpause beendetGute zwei Wochen habe ich nun pausiert. Was als ein Wochenende ohne Laufen geplant gewesen war, entwickelte sich zur ausdauernden Laufabstinenz aufgrund einer sich anschlie├čenden Erk├Ąltung. W├Ąhrend manch einer also schon Fr├╝hlingsgef├╝hle aufgrund steigender Temperaturen und fallender Schneedeckenh├Âhen entwickelte, musste ich mich erst einmal auskurieren. Heute sollte einem ersten Lauf aber dann nichts mehr im Weg stehen. Die ersten Meter noch leichtf├╝├čig zur├╝ck legend, musste ich aber sehr schnell einsehen, dass einen zwei Wochen der Lauffreiheit ganz sch├Ân runterziehen k├Ânnen. Am Ende reichte es mir und allgemein dann nach gut f├╝nfzig Minuten wieder heimisches Gel├Ąnde zu erreichen.
Ich hoffe nur, mir bleibt unseliger Muskelkater erspart, so dass ich auch morgen wieder eine Runde wagen kann. Ansonsten habe ich starke Bedenken, wie ich bereits in einer Woche 15 km schaffen soll. Ankommen wird dann sicherlich schon schwierig, von einer Best├Ątigung der Leistung vor drei Wochen m├Âchte ich dann gar nicht erst sprechen. Doch was blelibt mir anderes ├╝brig als die Woche abzuwarten und soweit m├Âglich noch ein paar Meter bis dahin zu trainieren. Hauptsache, ich bin wieder unterwegs. Mir hat das Laufen gefehlt.

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Feuer und Flamme

Die Temperaturen steigen und auch die Sonne zeigt sich hin und wieder in erschreckend fr├╝hlingshaft warmer Weise. Grund genug f├╝r mich, mir eine ordentliche Erk├Ąltung einzufangen und das Laufen erst einmal den anderen zu ├╝berlassen. Ist ja auch schon wieder zu lange zu gut gegangen mit meiner Lauferei…




Schnee. Schon wieder.

Gedanklich hatte ich mich f├╝r diesen Winter vom Schnee verabschiedet. Der Lauf in Duisburg markierte den ├ťbergang zwischen kaltem, schneereichem Wetter und dem aufkommenden Fr├╝hling. Aber leider halt nur gedanklich… Die Wirklichkeit sieht dagegen anders aus: Seit gestern f├Ąllt wieder vereinzelter pulvriger Schnee, der die Welt den Tag ├╝ber in bereits bekanntes Wei├č taucht. Tagestemperaturen von vier Grad unter Null lassen die Hoffnung auf ein schnelles Abtauen ebenfalls erkalten. Dies darf aber nat├╝rlich kein Grund zum Faulenzen sein.

Im drohenden Sonnenuntergang zog ich daher dem unangenehmen Schneegest├Âber entgegen um wieder einmal meine ├╝bliche 10er Runde zu laufen. Wenn mich etwas erstaunt hat, dann die hohe Anzahl an L├Ąufern, die mir heute begegnete. So viel ist mir an wundersch├Ânen Sommervormittagen noch nicht begegnet, was sich heute alles gegen Wind und Schnee im Wald gestemmt hat. Trotz oder wegen des Wetters ist ├╝ber den Lauf selbst eigentlich nicht viel zu sagen, es war entspannt, ├╝berraschend tiefpulsig und pl├Âtzlich vorbei – das kann passieren wenn man mit den Gedanken ganz woanders ist.

Dass der Lauf ├╝berhaupt besondere Erw├Ąhnung verdient, liegt wohl eher an der glimpflichen „Hunde die bellen, bei├čen nicht“-Situation, derer ich in den letzten Monaten im Gegensatz zu heute zum Gl├╝ck verschont geblieben bin. Ein wenig mehr k├Ânnte manch Hundebesitzer schon auf seinen Vierbeiner achten. Ich finde es sch├Ân, wenn Hunden die Freiheit geg├Ânnt werden kann, im Wald herumzutollen. Doch dann muss der Besitzer einen Blick auf sein Tier haben; es darf nicht sein, dass Hunde L├Ąufer bzw. Mitmenschen allgemein als Bedrohung f├╝r ihr Herrchen betrachten und entsprechend agieren.




Gut, schlecht, geht so

Drei Jahre Winterlaufserie in Duisburg; drei Anl├Ąufe mit sehr unterschiedlichen konditionellen Voraussetzungen. Vor zwei Jahren auf dem H├Âhepunkt meiner bisherigen Leistungen, w├Ąhrend ich im Vorjahr gerade erst wieder nach langer Laufpause in regelm├Ą├čiges Laufen eingestiegen war. In diesem Jahr habe ich zumindest schon wieder eine fast zweimonatige regelm├Ą├čige Lauferei im Vorfeld vorzuweisen. Entsprechend deutlich die unterschiedlichen Ergebnisse auf der Distanz ├╝ber zehn Kilometer.

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Winterlaufserie 2010

WinterlaufserieWas hatte ich mich in den letzten Tagen gefreut, dass es nun wieder mit einem Wettkampf losgehen w├╝rde. Endlich wieder einmal sehen, wie die Dinge um einen bestellt sind. Zumal eine Einsch├Ątzung im Vorfeld schwierig f├Ąllt. Zwar habe ich in den letzten Wochen viele L├Ąufe machen k├Ânnen, doch davon die meisten unter schwierigen winterlichen Bedingungen. Nach einem l├Ąuferisch guten Start in das Jahr musste nun eine Bew├Ąhrungsprobe her. Die Winterlaufserie in Duisburg hatte ich bereits die beiden letzten Jahre mitgemacht und eine Teilnahme im Jubli├Ąumsjahr der 25. Auflage musste nat├╝rlich auch sein. Eine lange im Vorfeld get├Ątigte Anmeldung vorausgesetzt, denn die Serie ist traditionell sehr schnell ausgebucht. Strecke, Organisation, Umfeld – meinen bisherigen Erfahrungen nach l├Ąuft von seiten der Veranstalter stets alles bestens.

Die unr├╝hmliche Zeit von 2009 zu unterbieten hatte ich mir bereits zur pers├Ânlichen Pflicht auferlegt, denn 57:40 min sind schlichtweg indiskutabel f├╝r jemanden, der mal an die 45er Marke heranlaufen wollte. Im Newsletter der Veranstalter war eine schnee- und eisfreien Strecke versprochen worden und diese fand man nach einigen Tages des Tauwetters dann zum Gl├╝ck aller Beteiligten auch vor. K├╝hl, leichter Nieselregen – viel besser kann das Wetter nicht sein, um mich so richtig herauszufordern. Aufgrund der kurzen Hose schnell zwischen aerodynamischen Vorteilen und maskulinem Erscheinungsbild abgewogen – dann jedoch auf Beinenthaarung verzichtet. Das ├╝berlasse ich dann doch lieber den Profis. Als Alternative empfiehlt sich da doch eher der Gang f├╝r kleine Jungs kurz vor dem Start, das spart schlie├člich auch Gewicht ein;-)

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Jetzt aber wirklich!

Mein Lauf gestern war l├Ąnger als geplant und anstrengender gewollt. In Vorfreunde und Erwartung auf den Start der Winterlaufserie am Samstag habe ich mich heute also noch einmal zu einer kleinen Runde aufgemacht. Dieses Mal aber wirklich kurz: 6 km und Zeiten weit jenseit der 6:30/km. Lag aber letztlich doch eher an den glatten Wegen als an der Entspannheit des Laufens. Ich hoffe, die Jungs und M├Ądels in Duisburg schaffen es die Wege einigerma├čen frei zu bekommen – Bedingungen, wie sie hier zur Zeit zu finden sind, laden nicht zum schnellen Laufen ein. Das war aber nun die letzte Laufrunde vor dem Wochenende. Versprochen.




K├Ąlter war besser

Als Autofahrer mag man ├╝ber die nun einige Grad ├╝ber Null liegenden Temperaturen gl├╝cklich sein; sind die Stra├čen hier doch weitenteils wieder gut befahrbar. Doch als L├Ąufer hatte ich heute nicht allzu viel Spa├č am Auftauen der hiesigen Schneemengen. Glitschig, tief und anstrengend – so die Bedingungen des heutigen Laufs. Dabei hatte ich doch eigentlich eine entspannte Abschlussrunde vor dem 10er am Wochenende in Duisburg geplant gehabt.

Macht aber nichts, dann eben doch ein wenig mehr Anstrenung. Daf├╝r aber die letzten Sonnenstrahlen des Tages genie├čen. Jetzt bin ich hei├č auf das Wochenende. Auf vern├╝nftigen Wegen sollte eigentlich alles glatt gehen bei der Mission „nur nicht schlechter als letztes Jahr“. Aber bei Bedingungen wie heute… dann geht es halt nur langsam und vorsichtig voran. Einfach mal abwarten und Tee trinken.




Erfolgsspur im Schnee

Gel├ĄndelaufEigentlich bin ich ein totaler Fan von Statistiken. Doch erst heute kam mir die Erkenntnis, dass ich die Ma├čzahl schlechthin bislang nie betrachtet habe: Meine gesamten Kilometer. Also nicht die in diesem Monat oder dem letzten Jahr – sondern seit dem ich meine L├Ąufe schriftlich festhalte. Und siehe da: Die Addition von ein paar einfachen Zahlen sp├Ąter stelle ich fest, dass ich im Januar meinen 5000. dokumentierten Kilometer erlaufen habe. Das ist nicht viel, wenn man sich ├╝berlegt welche Distanzen manche allein pro Jahr zur├╝cklegen, doch f├╝r mich pers├Ânlich finde ich das schon eine gewaltige Hausnummer.

Dabei war der Januar mehr als nur aufgrund dieses „Jubil├Ąums“ ein erfolgreicher Monat. Mit 133 km bin ich so viel in einem Monat unterwegs gewesen, wie ich es seit Juni 2008 nicht mehr war. Damals war es der letzte richtig aktive Monat nach meinem Marathon gewesen und ich hatte ├╝ber 200 km zur├╝ckgelegt. Ich bin im Januar also so viel gelaufen, wie in keinem Monat seit eineinhalb Jahren. Eigentlich schockierend, wenn man sich ├╝berlegt, dass 133 jetzt nicht wirklich eine ├╝bermenschliche Leistung darstellt.
Zumindest war dies ausreichend Motivation, sich bereits heute wieder der winterlichen Umgebung zu stellen und einen Lauf zu wagen. Heute ist erst einmal die letzte Gelegenheit f├╝r ein wenig Anstrengung gewesen, m├Âchte ich am Samstag bei der Winterlaufserie in Duisburg doch fit und ausgeruht an den Start gehen. Ausgesucht hatte ich mir hierf├╝r mal wieder meine Strecke querfeldein durch den Wald: Rund drei Kilometer ├╝ber Stock und Stein, ├╝ber Bachl├Ąufe und durch Sumpfl├Âcher. Alles in allem also ein Lauf, bei dem ich mich einsauen und richtig wohl f├╝hlen kann.

Nach dem ├ťberqueren diverser provisorischer Ast-Br├╝cken, mehrfachen Versinkens in Schlammgruben, die unter dem Neuschnee nicht auszumachen waren sowie verschiedenen Sprungeinlagen ├╝ber auftauchende Hinternisse verlegte ich den Heimweg noch auf eine etwas weiter f├╝hrende Trasse rund um die ├Ârtlichen Bergehalden bis ich im Sonnenuntergang schlie├člich wieder zu Hause ankam. ├ťber eine Kilometerzeit muss man sich bei einem solchen Lauf keine Gedanken machen, der Spa├č steht im Vordergrund. Und den hatte ich reichlich. Von mir aus k├Ânnte jede Woche so gut anfangen.

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