Archiv der Beiträge von Mai 2010

Langes Wochenende

HeideseeDie letzten Wochen sind l├Ąuferisch richtig gut gewesen. Seit rund eineinhalb Monaten laufe ich nun durchgehend und sehr regelm├Ą├čig in erfreulichen Umf├Ąngen. Nur eines fehlte noch zu meinem pers├Ânlichen Gl├╝ck: Nach dem Halbmarathon Ende M├Ąrz in Duisburg endlich mal wieder einen Lauf von 20+ anzugehen. Die Dienstreise unter der Woche also zur Erholung der Beine genutzt und gestern dann die Mission „10,6 hin – 10,6 zur├╝ck“ gestartet. Ohne Eile; lang und langsam wie es im Buche steht.

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SchachtZeichen

SchwanenidyllNach einem deutlich bescheidenem Start hat der Mai in den letzten Tagen endlich den richtigen Schalter f├╝rs Sommerwetter gefunden. Die Temperatur steigt nun deutlich ├╝ber die 20 ┬░C hinaus, der Himmel ist blau und bietet damit eine sehr deutliche Einladung zu wunderbaren Laufrunden.
Dar├╝ber hinaus hat sich Essen als Kulturhauptstadt 2010 f├╝r diese Woche etwas Besonderes einfallen lassen. Mit dem Projekt SchachtZeichen werden die vielen ehemaligen und wenigen noch aktiven Sch├Ąchte des Bergbaus der Region f├╝r eine Woche gekennzeichnet; durch das Aufsteigen von gelben Ballons. An h├Âher gelegenen Stellen mit Blick ├╝ber das Ruhrgebiet l├Ąsst sich so die beeindruckende Zahl an Bergwerksanlagen vergangener Tage erahnen. Mit dabei ist auch die Schachtanlage unweit unseres Heims, deren Schachtzeichen ich auf meiner Laufrunde am gestrigen Samstag per Schnappschuss einfangen konnte.

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Schuhwerk

AsicsDie Aufholjagd der Kilometer im sonnigen April habe ich unbeschadet ├╝berstanden und seitdem hat wieder eine gewisse Laufroutine bei mir Einzug gehalten. Das unsch├Âne Wetter, das Wolken oder Regen oder – bevorzugt – beides gleichzeitig bringt, gewinnt zwar keinen Sch├Ânheitspreis und l├Ąsst die Sommergef├╝hle des Aprils sehr deutlich verblassen, doch l├Ąuferisch passt mir das Ganze sehr gut. Das k├╝hle Wetter ist sicherlich mit ein Grund daf├╝r, dass ich „locker aber konzentrierte“ Kilometer rund f├╝nfzehn Sekunden schneller laufe als ich es eigentlich plane. Aber wenn der K├Ârper es hergibt, m├Âchte ich ihn auch nicht aufhalten.

Mit dem heutigen Lauf habe ich dann sogar die 600er Kilometermarke f├╝r dieses Jahr hinter mich gebracht. Unglaublich schnell wie ich finde, habe ich doch gerade erst einen imensen Aufwand betrieben, um die 500 voll zu machen. Ein Blick in meine seit einiger Zeit recht ausf├╝hrlich gef├╝hrten Statistiken zeigt mir allerdings auch, dass ich mit meinen im letzten Sommer gekaufen Laufschuhen von Asics nun knapp 600 Kilometer erlaufen habe. Und das, obwohl ich sie ├╝ber den Winter kaum getragen habe. F├╝r mich jedoch Grund genug mir das Paar einmal genauer anzuschauen, denn mit dieser Laufleistung sollte ein gutes Paar Schuhe (und das unterstelle ich diesem Paar an dieser Stelle) im besten Alter sein. Daher entgegen der gewohnten Postl├Ąnge heute ein etwas ausf├╝hrlicherer Produkttest.

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Gro├če Runde

WaldlaufNach dem spa├čigen Waldlauf unter der Woche konnte ich mich gestern nicht zur├╝ckhalten. Der Regen der letzten Tage hatte den Waldboden erwartungsgem├Ą├č aufgeweicht und dementsprechend konnte ich mich w├Ąhrend eines weiteren Offraod Vergn├╝gens so richtig einsauen. Die Schmerzen, die mich zuletzt etwas im linken Fu├č geplagt hatten, machten auch keinerlei Probleme mehr. Grund genug, f├╝r das Wochenende mal wieder die Anforderungen nach oben zu schrauben. Ein wenig mehr Strecke sollte es sein.

So kam es, dass ich heute die Laufschuhe schn├╝rte, um endlich mal wieder ein wenig mehr als meine gewohnten elf, zw├Âlf Kilometer langen Runden zu laufen. Nur auf eine bestimmte Streckenf├╝hrung konnte ich mich nicht einigen. Also erst einmal los. Problematisch wurde es, als mich nach rund zwei Kilometern ein heftiges Stechen im rechten Knie erwischte. Stark genug mich ans Umdrehen denken zu lassen. Allerdings konnte ich keine schmerzempfindliche Stelle sp├╝ren, es schien auch belastungsunabh├Ąngig zu sein. Also erst einmal weiter. Vielleicht war es ja der letzte Versuch meines inneren Schweinehundes mich von der in den letzten Wochen nicht mehr gelaufenen Streckenl├Ąnge abzuhalten.

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Im Gr├╝nen

Gr├╝ne H├ÂlleNach zwei Tagen Pause und der verdienten Ruhe f├╝r meine Beine konnte ich die gestrige Gelegenheit zu einem Lauf nicht verstreichen lassen. Denn es hatte ein perfektes Laufwetter: Sonne am Himmel, aber nur Temperaturen um die zehn Grad. Alles bestens also um mit einer gem├╝tlichen Runde zu testen, ob die zuletzt doch etwas sehr beanspruchten Knochen wieder fit waren. Auf dem zweiten Teil meiner eigentlich geplanten Strecke bog ich dann aber aus einer Laune heraus ab in Richtung Wald. Endlich einmal wieder ├╝ber Stock und Stein, umgest├╝rzte B├Ąume und Balancetraining auf provisorischer Br├╝ckeneinrichtungen. Ein Riesenspa├č und vor allem ein komplett anderes Laufgef├╝hl als noch vor ein paar Wochen, als der Waldboden sumpfig, daf├╝r aber noch kein Gr├╝n vorhanden war. Unglaublich, wie erfrischend so eine Stunde Laufen sein kann.




Feiertag

FeiertagswetterDer heutige 1. Mai bot als Feiertag mit seinem Sonnenschein und unserer r├Ąumlichen N├Ąhe zu einem bestimmten Fu├čballverein aus Gelsenkirchen anscheinend Gelegenheit f├╝r vieler├Ârtiges Public Grilling And Viewing. Den Eindruck konnte man auf jeden Fall gewinnen, wenn man Bollerwagen-Bierumz├╝gen und vorgl├╝henden Versammlungen ├╝ber den Weg lief, wie ich es heute am sp├Ąten Vormittag tat. Ich hatte dagegen eher mit meinem K├Ârper zu k├Ąmpfen, da ich auf dem Hinweg meiner Laufstrecke den R├╝ckenwind irgendwie nicht richtig wahrgenommen und mich bl├Âderweise auch nicht ├╝ber meine „gem├╝tlichen“ 5:30er Zeiten gewundert hatte. Der R├╝ckweg war entsprechend sp├╝rbar. Doch ich will nicht meckern, denn immerhin habe ich im April mit mit 156 gelaufenen Kilometern den besten Monat seit Juni 2008 hingelegt. Zudem werde ich mit dem morgigen Lauf meine bisherige Wochenbestmarke (auch aus 2008) deutlich ├╝berbieten. Dann gibt es erst einmal eine kurze Laufpause. Im Augenblick ├╝berlege ich, welche Ziele ich mir zutrauen kann, schlie├člich bin ich insgesamt auf gar keinem so schlechten Stand. Vielleicht w├Ąre ein gezieltes Training auf einen Herbsthalbmarathon keine schlechte Sache.