Archiv der Beiträge von Juli 2010

Immer weiter (II)

DoppelbockWunder muss man zwar nicht erwarten, wenn man gute drei Wochen keinen Meter gelaufen ist, doch wie gut es in dieser Woche gelaufen ist, wundert mich schon. Da habe ich in der Vergangenheit hĂ€rtere Laufpausen bzw. -wiedereinstiege erlebt. Nach 6, 6, 8 und 10 km von Montag bis Donnerstag und einem freien Tag gestern habe ich den samstĂ€glichen Vormittag genutzt, um meine „gewohnte“ Strecke von rund elf Kilometern zu absolvieren. Völlig problemlos. Mal sehen, womit ich morgen die Woche abschließen kann.




Die Ruhe nach dem Sturm

SonnenuntergangWas fĂŒr eine Woche bislang. Bereits am Montag konnte ich mein bereits drittes BlogilĂ€um feiern, weshalb ich nach dem knieschonenden Wochenende auch eine gemĂŒtliche Runde von sechs Kilometern in der FrĂŒh lief. Trotz der frĂŒhen Stunde stand das Thermometer schon jenseits der 25 °C und drĂ€ngte einen somit auch nicht zum schnellen laufen. Den Tag ĂŒber fegte dann ein wahrer Orkan ĂŒber das Ruhrgebiet hinweg. Als ich gestern morgen eine weitere Runde durch den Wald drehte, fand ich reihenweise umgestĂŒrzte BĂ€ume vor, teils noch quer ĂŒber die Wege liegend.

Heute Morgen hatte ich leider keine Gelegenheit fĂŒr einen laufenden Start in den Tag, also musste ich meine Laufrunde auf den Abend verschieben – und erst einmal das erneute Unwetter abwarten, das dort ĂŒber uns hinweg zog. Kaum hatte sich das Gewitter einigermaßen verzogen, ging es gegen 21 Uhr los in Richtung Wald. Wieder hatte der Wind gewĂŒtet und neuerlich BĂ€ume aus dem Boden gerissen. Eine gespenstische AtmosphĂ€re herrschte, als – noch begleitet vom Ächzen der in Mitleidenschaft gezogenen BĂ€ume und Äste – die Feuchtigkeit in dicken Schwaden teils meterhoch von den asphaltierten Wegen aufstieg. Dazu das Ganze noch beleuchtet von der tief und orange darstehenden Sonne.

Unter diesen Bedingungen ging es relativ leichten Fußes einen rund vier Kilometer langen Weg entlang. Kaum an der Wendemarke angelangt, fing es wieder sehr deutlich an zu regnen. Alles in allem also ein lohnenswerter Lauf, vor allem weil das Tempo von etwa 5:45/km mir bei weitem nicht so zĂŒgig vorkam. Acht Kilometer und keine körperlichen Beschwerden – ein schönes GefĂŒhl, dass ich wieder zurĂŒck auf der Strecke bin.




Belastungsprobe

SonnenuntergangKnapp vier Wochen ohne Laufen. Und das wĂ€hrend einer Zeit, die man dann wohl wirklich einmal als Sommer bezeichnen kann. Doch weil man sich seine Krankheiten und Verletzungen nicht aussuchen kann, musste die Laufpause sein. Gestern, rund zweieinhalb Wochen nach der Leistenoperation dann der erste Laufversuch bei abendlichem Sonnenschein. Eigentlich hatte ich zwei, drei Runden auf der Laufbahn geplant, doch kurzfristig hatte ich mich fĂŒr die Umlaufung des Heidesees entschieden.

Die Uhr erhĂ€lt die Vorgabe mich auf einem 6:20er Tempo zu halten und schon geht es los. Kaum losgelaufen sagt der Blick zur Uhr, dass an dieser Stelle die erste Runde auf der Bahn beendet wĂ€re. Kurz darauf die zweite. Es lĂ€uft sich erstaunlich problemlos, trotz der Hitze. Nach den ersten eintausend Metern ein Zwischenstop mit kurzem Hinhorchen ob auch alles in Ordnung ist. Nach 2,5 km das gleiche. Zum Abschluss mache ich noch mal einen Abstecher den Weg zurĂŒck und nehme mir ein wenig Zeit fĂŒr das Seepanorama. FĂŒr solche EindrĂŒcke war bei meinen LĂ€ufen sonst nie die Gelegenheit.

Dann, nach exakt vier Kilometern, bin ich wieder zurĂŒck. Der Leiste geht es gut und der Entschluss, dass ich bereits wieder morgen laufen will steht fest. Nur mein rechtes Knie hat den Lauf nicht völlig unbeschadet ĂŒberstanden: Das betont langsame Laufen war anscheinend zu viel der Belastung. Naja, auch das wird schon wieder werden.

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