Archiv der Beiträge von Oktober 2010

Gerissen

OktobersonneGestern Abend schien die Sonne so sch√∂n, wie es der Oktober nur hergeben kann. Ein Lauf vor dem √úbergang zur Dunkelheit war also Pflicht. Alles ist wie immer: Die Gedanken schweifen ab, es l√§uft sich locker und angenehm bei immer noch rund zehn Grad. Wie aus dem Nichts dann leichte Schmerzen in der Wade und wenige Schritte sp√§ter ein deutlich sp√ľrbares Rei√üen.
Immer habe ich mein Handy beim Laufen dabei, dieses Mal hat es auch einen praktischen Nutzen gehabt. Zum Gl√ľck ist die Liebste daheim und wartet nur darauf, ihren Mitleid erregenden, humpelnden Schatz mit dem Auto einzusammeln. Muskelzerrung oder gar -faserriss? Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, doch Tante Doktor diagnostiziert Letzeres. Schei√üe, m√∂chte man rufen. Wieso kann es nicht einfach mal rund laufen?




Abgehakt

HerbstwaldAn mancher Stelle hatte ich es ja bereits erw√§hnt, dass ich ein H√∂rbuchl√§ufer bin. Ich lasse mich einfach gerne w√§hrend eines Laufs von einer Geschichte unterhalten, w√§hrend die Welt langsam aber stetig an mir vorbei zieht. Auch wenn ich vorwiegend auf Krimis und Thriller stehe, habe ich mich doch vor mittlerweile einem dreiviertel Jahr dazu hinrei√üen lassen, mich an der kompletten Lesung von Harry Potter zu versuchen. Heute m√∂chte ich nun verk√ľnden: Es gibt auch ein Leben danach!
Nicht weniger als knapp 137 h Lesung w√§hrend unz√§hliger L√§ufe und vieler langer Autofahrten habe ich nun hinter mir und auch mit dieser Geschichte abgeschlossen. Es folgt etwas erwachseneres, denn aufgrund von an dieser Stelle noch einmal bedankter freundlicher Unterst√ľtzung von Eddy habe ich mir Grang√©s „Choral des Todes“ zulegen k√∂nnen, um meine Sammlung dieses Autors um den neusten Titel vervollst√§ndigen zu k√∂nnen. Ich starte nun also in einen l√§uferischen Herbst jenseits des Jungen, der √ľberlebte.




Morgenrot

SonnenaufgangDas Ergebnis dieses Tages: Ich bin wieder fit! Nachdem mich eine spontan kommende Erk√§ltung Ende der letzten Woche erwischt und vom Laufen abgehalten hatte, bin ich nun froh, dass diese nur von kurzer Dauer war. Bereits gestern juckte es mich in den F√ľ√üen, doch verschoben habe ich es dann noch bis heute fr√ľh: Endlich wieder Laufen. F√ľr den Anfang nur ein kurzer Testlauf √ľber 6 km am Morgen; wie Peter Fox sagen w√ľrde: Von Schwarz zu Blau. Doch beeindruckend war vor allem, einmal wieder das Schauspiel des Sonnenaufgangs direkt vor der eigenen Nase miterleben zu d√ľrfen. Wenn ich mich doch nur √∂fter zur Laufrunde am Morgen aufraffen k√∂nnte…