Archiv der Beiträge von MĂ€rz 2011

Hinter der letzten Grenze

Es gibt manchmal Augenblicke fĂŒr die Ewigkeit. Wenn man weiß, alles ist erreicht. So einen Moment habe ich am Samstag erfahren, als ich den Halbmarathon der diesjĂ€hrigen Winterlaufserie in einer Zeit beendete, die ich mir weder jemals zugetraut, noch bewusst abverlangt hĂ€tte. Ein Gedanke drĂ€ngte sich allerdings relativ schnell auf: Ich will das wahrscheinlich nicht noch einmal.

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SonntagslÀufchen

Dem Resturlaub sei Dank habe ich schon am Freitag einen schönen und entspannten Lauf ĂŒber gut 22 km hinter mich gebracht. Gerade noch rechtzeitig, um dem guten Wetter des sonst anstehenden Samstagslauf zu entkommen. Um dennoch ein wenig Sonne abzubekommen (und meine angepeilten 60 Wochenkilometer zu erreichen) ging es schließlich vorhin noch zu einer gut eineinhalbstĂŒndigen Laufrunde in Mutter Natur – oder das, was der örtliche Ausbau der Infrastruktur davon ĂŒbrig gelassen hat. Ein wenig sehne ich mich nach wintrigen VerhĂ€ltnissen zurĂŒck, als man allein und ungestört die Welt fĂŒr sich hatte. Keine Horden an Radfahrern, Stöckenschwingern und Motorradausreizern, die die ersten warmen Sonnenstrahlen nutzen, um Mensch und Maschine aus der Garage zum FrĂŒhjahrsputz hervorzuholen. Aber ich will nicht meckern, keine Laufjacke, kurze Hosen, Sonne auf der Haut und schöne Fotomotive unterwegs. Besser kann man einen Sonntag kaum gestalten.

PS: Aufgrund besonders penetranter Nachfrage gibt’s jetzt auch ein Bauchspeckbild.




Serviceoase

Bild: (C) GarminZuletzt hatte ich ja geschrieben, dass mein SchmuckstĂŒck an Laufuhr von Garmin nicht mehr wollte und das Einschicken drohte. Neben dem allgemin ĂŒblichen Meckern ĂŒber schlechten Service ist es an der Zeit, guten Service angemessen zu wĂŒrden: Nach Absprache mit dem CSC von Garmin hatte ich die 405 in der letzten Woche eingeschickt. Bereits am Dienstag kam ein Paket mit nagelneuer, orginialverpackter Uhr zurĂŒck. Aufladen, Einstellungen vornehmen und los ging es gestern zum ersten Intervalltraining mit der Austauschuhr. Der Defekt eines (nicht allzu preiswerten) GerĂ€ts nach nur gut einem Jahr ist sicherlich Ă€rgerlich – fĂŒr den Service muss man Garmin jedoch loben. Ich hoffe nur, dass die neue Uhr nun etwas lĂ€nger hĂ€lt.




Superman

In meinen Augen sieht der KompressionsstrĂŒmpfe tragende Spitzensportler etwas merkwĂŒrdig aus. Meistens sind die Herren und Damen aber so schnell an einem vorbei gelaufen, dass man sie ohnehin nicht richtig zu sehen bekommt. Schlimmer wird es, wenn das nachfolgende Feld anrĂŒckt. Aus Ă€sthetischen GesichtsgrĂŒnden sollte das Ganze verboten oder zumindest im Vorfeld von einer PrĂŒfungskommission abgenommen werden mĂŒssen. Und da rede ich noch nicht mal von den Körper weiter oben bedeckenden SchrumpfschlĂ€uchen: Was bei trainiertem Sixpack ansprechend sein mag sollte niemals das Bier-formte-diesen-schönen-Körper-Shirt der MarathonstammtischdebĂŒtanten ersetzen. Aber meckern kann jeder. Da es die Hotbodies der Marke Skins zuletzt zu nicht ganz so menschenverachtenden Preisen gab, habe ich zugeschlagen und mir zu Test- und Vergleichszwecken so eine Wurstpelle gegönnt. PĂŒnktlich zur Karnevalszeit fehlte nur noch ein Cape und ich hĂ€tte als Superman durchgehen können.

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Reaktionslos

Nach neun lauflosen Tagen wurde endlich wieder Zeit durchzustarten. Am Montag hatte ich mich noch nicht so richtig nach Anstrengung gefĂŒhlt, doch mit dem gestrigen Sonnenschein wuchs der Drang nach draußen zu kommen. Auf den ersten Metern hatte ich meine Zweifel, ob ich tatsĂ€chlich schon wieder fit genug sei, doch die SchwĂ€che wich mit dem jedem Schritt einem angenehmeren LaufgefĂŒhl. Nach drei Kilometern fĂŒhlte ich mich so gut, dass ich die Abzweigung fĂŒr die halbstĂŒndige Runde außen vor ließ und mich auf eine etwas lĂ€ngere Einheit begab. Langsam und gemĂŒtlich wurden es so zehn Kilometer.

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