Archiv der Beiträge von Juni 2011

Laufen nach Zahlen

Die Wochen der Statistik sind er├Âffnet: Nachdem ich in der letzten Woche meinen 1000. Kilometer f├╝r dieses Jahr zu erfreulich fr├╝hem Zeitpunkt erreicht habe, kommt nun noch der 7.500 Kilometer seit meiner Laufaufzeichnung hinzu. Und am morgigen Samstag wird mit einem sch├Ânen langen L├Ąufchen der 800. dokumentierte Lauf meiner ‚Karriere‘ gefeiert. Ich wage gar nicht, in die Zukunft zu schauen, ob der M├Âglichkeit dieses Jahr die 2000er Marke zu knacken. Schlie├člich hat mir ein solch verfr├╝hter Optimismus in der Vergangenheit selten Gl├╝ck gebracht. Ich warte einfache ab, laufe weiter und freue mich ├╝ber jeden neuen statistischen H├Âhepunkt.




Take the long way home

Kilometer 10000Eigentlich will ich so nicht: Warm, schw├╝l, der Regen steht in den Startl├Âchern aber will nicht fallen. Ideale Bedingungen, um die ohnehin m├╝den Beine vor einem aufgezwungenen Training zu verschonen. Ja, wenn da die Uhr nach dem letzten Lauf nicht so knapp vor der 1000er Marke in diesem Jahr stehen geblieben w├Ąre. 13 km fehlen nur noch, um die Grenze bereits nach f├╝nfeinhalb Monaten zu ├╝berschreiten. Zu wenig, um sich bis zum ├╝bern├Ąchsten Lauf zu gedulden; zu viel f├╝r dieses Wetter. Doch so eine Situation kann ich einfach nicht auf mir sitzen lassen. Also raus in die dr├╝ckende Luft, in der einem der Schwei├č auch ohne Bewegung der K├Ârper herunter l├Ąuft. Und mit einem Umweg auf der Hausstrecke nach gut 15 km ersch├Âpft aber gl├╝cklich zu Hause ankommen. Manche Dinge muss man sich antun.




Gro├če Runde II

WolkenhimmelIm Augenblick l├Ąuft es ganz gut f├╝r mich: Das hitzige Wetter hat erst einmal wieder normalisierten Temperaturen Platz gemacht und am Wochenende hole ich regelm├Ą├čig die Kilometer auf, zu denen mir momentan unter der Woche zu wenig Zeit bliebt. So auch nun wieder: Mit gut 25 km bin ich am gestrigen Vormittag wieder einmal meinen Anspr├╝chen nach einem w├Âchentlichen langen Lauf nachgekommen und habe mich gleichzeitig die Woche auf eine Summe von 50+ gerettet. Dabei war dieser Lauf weit weniger anstrengend als das Pendant vor zwei Wochen.

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Trocken├╝bung

Verd├Ârrter BodenVon gestern – und den anstrengenden Lauftagen zuvor – noch geschlaucht hatte ich heute noch eine Aufgabe zu l├Âsen: F├╝r eine weitere 50+ Woche blieben noch gut zw├Âlf Kilometer abzustrampeln. Erneut in Mittagshitze und zwingend vor den anmoderierten Gewittern des Nachmittags musste ich meine Laufrunde unterbringen. Von Entspannung keine Spur, aber manche Dinge muss man sich eben antun. Immerhin hatte ich so die Gelegenheit, die enorme Trockenheit zu bewundern, die unsere Gegend in der letzten Zeit heimgesucht hat. Wo man im Fr├╝hjahr mit den Laufschuhen im Morast stecken bleiben konnte erinnert der Boden nun an W├╝stengebiete. Zeit, dass mal wieder ein wenig Wasser vom Himmel f├Ąllt!




Hitzeschlacht

KornfeldNun wei├č ich wieder, warum ein Herbstmarathon eigentlich nie eine sonderlich attraktive Alternative bei meinen Planungen war: Ich m├╝sste n├Ąmlich gro├če Teile der Vorbereitungen bei sommerlicher Hitze absolvieren. Und die liegt mir wiederum ├╝berhaupt nicht. Zumindest war es auch keine allzu kluge Idee, bei den gestrigen knapp drei├čig Grad in mitt├Ąglicher Hitze laufen zu gehen. Mit einem Sonnenstand direkt von oben war von Schatten nichts zu sehen und auch der Wind schien gerade irgendwo anders zu tun zu haben. So glichen die eineinhalb Stunden eher einem Magath’schem Straftraining denn entspannender Laufrunde. Nur gut, dass ich mich mit meinen l├Ąuferischen Ambitionen im Augenblick etwas zur├╝ckhalten darf.