Archiv der Beiträge von August 2011

Unerwartet gut

Gerade erst habe ich mich halbwegs von den gut 29 km am Samstag erholt, da geht es auch schon wieder weiter. Von Disziplin und unerwarteter Motivation gepeitscht, schwinge ich meine mĂŒden Beine aus dem Bett und stehe pĂŒnktlich um 6:30 Uhr an einem Montagmorgen in den Startlöchern fĂŒr den nĂ€chsten Lauf. Die Luft hat sich nach dem gestrigen Treibhausklima wieder erholt und zeigt sich von seiner morgenlich schönsten Seite. Wenn das frĂŒhe Laufen nur nicht so anstrengend wĂ€re – man könnte es sich viel hĂ€ufiger antun!




Lauf, Baby, Lauf!

Inspiriert von der ĂŒberraschenden Leichtigkeit meiner Tempoeinheit der letzten Woche habe ich mich entschieden, mal wieder etwas mehr von mir zu fordern. So ging es mit einem knackigen Intervalltraining in die Woche, bei der ich direkt auch noch die tĂ€glichen drei Minuten Sommersonne einfangen konnte. Als Fazit kann ich auf jeden Fall festhalten, dass 4 x 2.000 m böse enden können, sollte man sich den Gegenwind fĂŒr den RĂŒckweg aufheben. Viel zu beschĂ€ftigt um auf den inneren Schweinehund zu hören, habe ich mich aber nicht davon abhalten lassen, die Einheit wie geplant zu Ende zu fĂŒhren. So kam zur MĂŒdigkeit auch noch ein leichter Muskelkater hinzu, als ich heute frĂŒh aufstand. Besser kann ein Tag doch nicht beginnen.




Schwarz zu blau

Der Juli war ein erinnerungsmĂ€ĂŸiger Reinfall. Nicht, dass ich faul gewesen wĂ€re. Endlich einmal wieder ĂŒber 200 km habe ich mir erlaufen. Doch von den regelmĂ€ĂŸigen langen LĂ€ufen an den Wochenenden einmal abgesehen, verlief der Monat absolut ereignislos. Obgleich das kĂŒhle Wetter mir fĂŒr das Training eigentlich sehr entgegen kommt, hatte sich doch eine gewisse MĂŒdigkeit eingeschlichen. Ab und zu wĂŒnscht man sich halt doch ein wenig Sonnenschein.
Als hĂ€tte Madam Sonne nur darauf gewartet, kam mit dem Monats- auch der Wetterwechsel. Warm und sonnig (wenn auch mittlerweile zwischendurch wieder warm und rengerisch). Grund genug fĂŒr mich, die Beine wieder mehr zu fordern. Zuletzt war ich erstaunt, wie locker die Beine am Ende der regelmĂ€ĂŸigen LĂ€ufe noch Steigerungen bis ans 4:00er Tempo problemlos wegstecken. Grund genug, sich wieder vermehrt dem Intervall- und Tempotraining zu widmen. Den Anfang habe ich gestern mit einer kleinen Testeinheit gemacht: 3 x 1.000 m in ca. 4:50/km. Danach noch 45 Minuten auslaufen und schon sind wieder einmal 15 km auf der Uhr. Das muss ich bald mal in anstĂ€ndiger Form wiederholen!