Intervalltraining

Nach meinem wie erwartet semi-erfolgreichen, aber dennoch motivierenden 10er in Duisburg, musste ich mir unter der Woche die Frage stellen, wie ich die Vorbereitung auf die weiteren Strecken der Winterlaufserie anpacken wollte. Die folgenden Distanzen von 15 km bzw. Halbmarathon w√ľrden ohne intensiveres Training sicherlich nicht so einfach zu machen sein. Leider ergibt es sich heutzutage nur noch selten, dass ich zu der von mir geliebten Vorabendzeit die Gelegenheit zum Laufen finde. Arbeit und Kinder nehmen meinen Tag in Anspruch von fr√ľh bis zu sp√§t zum laufen. Daher bleibt mir in der Regel nur die M√∂glichkeit, in aller Fr√ľhe vor der Arbeit eine Runde zu drehen. Da ich leider aber √ľberhaupt kein Morgenl√§ufer bin und die Minusgrade im Januar auch nicht zu H√∂henfl√ľgen einluden, blieb es bei mir stets bei mal mehr mal weniger Kilometern in lockerem Tempo. Gezieltes Training: Fehlanzeige.

So war es auch in dieser Woche, in der ich immer zwei mal mit etwas mehr als 5 bzw. 7 Kilometern zumindest eine „ordentliche“ Distanz vorweisen konnte. Nur auf eine lange Einheit am gestrigen Samstag hatte ich √ľberhaupt keine Lust. Zehn bis zw√∂lf Kilometer h√§tte ich vorgehabt – doch stattdessen gab es lieber eine k√ľrzere Runde und daf√ľr Leistungsreize. Irgendwo in Richtung der 5:00 min Pace wollte ich 3 x 1.000 m schaffen. Am Ende waren 5:16, 5:06 und 5:20. Damit bin ich jedoch durchaus zufrieden, nachdem ich festgestellt hatte, dass ein Tempo an der 5er Pace f√ľr mich doch etwas zu anspruchsvoll ist. Daher sch√∂n, dass ich mich zumindest deutlich unter einer 5:30 positionieren konnte.

Wie es nun weitergeht? Gute Frage. Noch vier Wochen bis zu den 15 km. Das hei√üt ich muss zwingend auch etwas an der Distanz meiner L√§ufe arbeiten. Zuletzt war es bei angenehmen Temperaturen von √ľber 5 ¬įC kein Problem mehr, morgens zu laufen. Wenn es nicht wieder zu deutlich in den Minusbereich abdriftet bin ich zuversichtlich, meine Strecken auf 5 – 8 km am Morgen auszubauen und evtl. den ein oder anderen Tempoabschnitt auch einzubauen. Dann k√∂nnte ich mich am Wochenende zumindest der Distanz widmen. Denn letztendlich m√∂chte ich doch immerhin laufend ins Ziel kommen – und nicht nur irgendwie die Distanz erreichen.


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